„Das kann bestehende soziale Normen zementieren: #Männer als Haupt- oder Alleinverdiener, #Frauen in Teilzeit oder mit #Minijob. Für die Person mit geringerem Einkommen wirkt sich dies negativ auf die #Rentenansprüche oder das #Elterngeld aus.“

„Bundeskanzler #Merz jedoch weniger: „Ich bin von dieser Behauptung nicht überzeugt, dass das #Ehegattensplitting die Beschäftigung von Frauen behindert.“

Die Wirtschaftswissenschaft sagt anderes. „Verschiedene Studien mit sehr unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen haben immer wieder gezeigt, dass vom Ehegattensplitting negative Arbeitsanreize für Frauen ausgehen“, sagt Katharina Wrohlich.“

Ist halt keine faktenbasierte Politik.

„Die Abschaffung des Ehegattensplittings und eine individuelle Besteuerung könnte so bis zu 175.000 Vollzeitäquivalente generieren.“

Krass.

https://www.taz.de/!6169415

Klingbeil will Steuerreform: Ehegattensplitting light

Öko­no­m:in­nen und Sozialverbände fordern seit Langem, das Ehegattensplitting zu reformieren. Lars Klingbeil will das nun machen. Was plant er genau?

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
@[email protected] Ich habe eine Reihe von Konstellationen erlebt, bei denen die Frau Vollzeit arbeitete und der Mann keiner bezahlten Arbeit nachging, sondern sich stattdessen um die Kinder kümmerte. Die Gemeinsamkeit war, dass die Frau besser qualifiziert oder ehrgeiziger war und ein höheres Einkommen hatte als der Partner vor der Geburt der Kinder.