Im SPIEGEL 12 / 2026 behauptete Vermögensberater Nikolaus Braun auf S. 79: „Unser Umgang mit Geld wird von unbewussten Glaubenssätzen geprägt, die uns oft als Kindern eingebläut worden sind. Wenn man sich das bewusst macht und im besten Fall ein Stück korrigiert, kann man ein gesundes Verhältnis zu Geld entwickeln […] Zum Beispiel ‚Über Geld spricht man nicht‘. Merkwürdigerweise ist diese Unweisheit bei vielen Menschen verbreitet, egal ob sie Geld haben oder nicht.“

Als Religionswissenschaftler mit Bankausbildung beschäftigen mich Brauns Thesen gerade sehr.

Wie siehst Du das? Und könntest Du solche „unbewussten Glaubenssätze“ bei Dir selbst benennen? 🤔💸💡 #Geld #Glauben #Geldglauben #Dialog

@BlumeEvolution „Wenn du es dir nicht leisten kannst, kauf’ es nicht“, sagte die #Pflegemutter immer. Alles, was sie gekauft hat, hat sie sich erspart. Ratenkäufe beim Versandhandel hat immer nur der #Pflegevater gemacht, ihr war das peinlich bzw. eine Schande.

So bin ich aufgewachsen. Ich bin inzwischen Mitte Fünfzig und habe insgesamt 3 Autokredite je 3 Jahre aufgenommen in meinem Leben und das war‘s. Alles andere habe ich mir „erspart“.

Kein unbewusster Glaubenssatz.

@AllwissendeMuellhalde @BlumeEvolution gehe ich mit solange es nicht um Eigenheim geht - gerade in Städten utopisch sich das vorher zusammen zu sparen um dann am Ende noch genügend Lebenszeit zu haben das auch entsprechend nutzen/genießen zu können.
Früher war das noch eher möglich das zu sparen und dann zu kaufen.
@maxbob @BlumeEvolution Eigenheim ist ein anderes Thema, aber das war für mich nie eines. Eigenheime erschließen sich mir nicht, aber vielleicht wäre das anders, wenn ich Kinder hätte.
@AllwissendeMuellhalde @maxbob @BlumeEvolution die Immobilienfinanzierung fällt hier ja nicht rein - hier ersetzt „Geld mieten“ „Immobilie mieten“.
Ansonsten bin ich als Schwabe glühender Fan des „Du kannst nur ausgeben, was Du ZUVOR eingenommen hast“