Die #DatabrokerFiles von @netzpolitik_feed und @br_data begannen im Februar 2024 mit einem Gratis-Datensatz, den mir ein Datenhändler geschickt hat. Es geht um Milliarden Handy-Standortdaten, erhoben zu Werbezwecken, verschleudert im Internet.

Jetzt zeigt die ARD Story „Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler" wie diese Daten Menschenleben gefährden können.

🎞️ TV-Doku
https://www.ardmediathek.de/video/story/gefaehrliche-apps-im-netz-der-datenhaendler/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9hYmI2NzU1NC1kMWRjLTQxZWItODk0Yi1hZjZmN2QyNDEzZTdfb25saW5lYnJvYWRjYXN0

🗒️ Begleittext
https://netzpolitik.org/2026/grosse-ard-doku-achtung-datenhandel-lebensgefahr/

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Story: Gefährliche Apps · Im Netz der Datenhändler - hier anschauen

Was viele Smartphone-Nutzer wissen: Die Apps auf ihren Handys sammeln detaillierte Standortdaten. Was den meisten jedoch nicht bewusst ist: Die Informationen landen oft in einem undurchsichtigen, weltweiten Netzwerk aus Datenhändlern und Werbefirmen. Es geht um vermeintlich anonyme Daten, die aber Wohnorte und Arbeitsplätze offenbaren – bis hin zu Bordellbesuchen oder Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken. Dieser Film zeigt, wie leicht ahnungslose Nutzer ins Visier von Stalkern, Kriminellen oder Geheimdiensten geraten können. Er macht deutlich, wie harmlos erscheinende Apps zum Sicherheitsrisiko werden – für Regierungen und selbst für Soldaten im Krieg. Grundlage dieser Dokumentation ist eine der bislang größten Recherchen dieser Art: Ein Team aus Bayerischem Rundfunk, netzpolitik.org, Le Monde und weiteren Partnermedien hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet. Eine Spurensuche, die um die halbe Welt führt: zu einer ägyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach Brüssel, wo hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko für US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den Datensätzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen. Schließlich führt die Recherche zu einem Händler in Florida, der die Standortdaten deutscher und französischer Smartphone-Nutzer verkauft hat. So entsteht ein Film, der deutlich macht, welche immensen Risiken dieses Milliardengeschäft mit sich bringt – auch für Menschen in der Europäischen Union mit ihren vermeintlich strengen Datenschutzregeln.

@sebmeineck @netzpolitik_feed @br_data eigentlich, wenn man regelmäßig den #kuketzblog und #netzpolitik liest und man #Edward #Snowdens Enthüllungen vom Sommer 2013 noch in Hinterkopf hat, nichts neues. Das traurige ist, wenig Menschen juckt es und trotzdem möchte man ab der #dsvgo herum Basteln oder besser gesagt Abschwächen. Ach ja und die USA möchte man munter in EU Entscheidungen mit hinein reden lassen. Finde die Fehler......