Amazon entfernt von alten Kindle-Modellen die Möglichkeit, Ebooks herunter zu laden.

Amazon produziert mal wieder einen Haufen Elektroschrott - klar, ich kann mit Calibre immer noch den Inhalt verwalten dies das. Wir brauche eine Regelung die entweder den Hersteller verpflichtet die Funktion weiterhin bereit zu stellen ODER eine Firmware zu veröffentlichen, dass man das Gerät auch ohne Amazon Services verwenden kann.

https://www.heise.de/news/Amazon-Aeltere-Kindles-duerfen-keine-E-Books-mehr-herunterladen-11247180.html

Amazon: Ältere Kindles dürfen keine E-Books mehr herunterladen

Vom Store waren sie schon länger abgeschnitten, nun können sie E-Books auch nicht mehr herunterladen: Amazon fährt den Support für ältere Kindles zurück.

heise online
@jascha Amazon ist so ein Rotzladen geworden. Mein nächster E-Reader wird definitiv kein Kindle. (Und ich war da early adopter und immer Fan des Ökosystems.)
@carolin Meine ungebetene Empfehlung: Pocketbook Reader
@jascha @carolin
Habe den PocketBook Reader 622 von 2013 und er funktioniert noch immer!
Hatte damals schon SD Card Unterstützung und war offen für calibre.
@Andy_Scheuert @jascha @carolin Lustiges Detail am Rande: Es geht hier um Kindles von 2012 oder älter. Ein Kindle von 2013 wäre also auch nicht betroffen ;)
Spielbuch:
Du schaffst erst einen Präzendenzfall für Obsoleszenz, der akzeptiert wird.
Dann schiebst du die Veraltungsgrenze so rasch von unten an die Gegenwart, wie gerade so akzeptiert wird.
Gegengift: Nicht akzeptieren.

@henryk
Ich verstehe nicht, was ist der Punkt und warum ist es lustig?

@Andy_Scheuert @jascha @carolin

@deusfigendi @henryk
Gesteuerte Opsoleszenz!
Und die Tatsache das die Leute glauben sie würde mit den "Kauf" eines E-Book auf Amazon tatsächlich einen Gegenstand erwerben.
Sie kaufen aber nur einen Serverzugriff, der seitens Amazon jederzeit gecancelt werden kann.
Keine Ware!
Ebenso die Kindles.
Jetzt werden sie ab gestellt.
@ohai.social @carolin
@Andy_Scheuert @deusfigendi @henryk @carolin lasst mich doch einfach aus diesem Gespräch raus
@jascha @carolin hmm... Bekomme ich denn meine Bücher von Kindle auf andere Geräte?
@schuppenvogel @jascha Es gibt Mittel und Wege, habe ich mir sagen lassen.
Ich kaufe jetzt schon eine Weile meine Bücher woanders und schicke sie dann auf meinen Kindle, sodass ich zum Glück relativ problemlos rauskomme aus dem Ökosystem.
@jascha @carolin Den kann ich auch empfehlen!
@jascha Pocketbook hab ich auch. Bin total zufrieden und der wird oft herumgeschleppt. @carolin

@jascha Grundsätzlich sollte mit Ende von Software-Updates das Gerät freigeschaltet werden so dass der Nutzer volle Kontrolle darüber bekommt.

Betrifft sowohl Kindles als auch Handys, Router und und und...

Absolut!
Apropos: Hier, Denon, Pioneer, Onkyo, Loewe, Medion, etc. pp.:
Her mit der Firmware für Eure vtuner-Ziegelsteine!
@jascha
Naja. Du erwirbst ja nur die Nutzung und nicht das eBook selber. So kann es auch passieren, daß sich Inhalte oder Zugriffe etc ändern, selbst bri heruntergeladenen Exemplaren. Sieht mensch ja auch recht gut bei den Streaming Anbietern. Besitz und Eigentum sind juristisch sehr unterschiedlich. Mein uralter Tolino funktioniert immer noch einwandfrei.
@HenrikOhneD Mir geht es gerade um die HARDWARE nciht die Ebook Lizenzen. Wenn ich keine Ebooks mehr auf meinen Reader bekomme ist er effektiv Schrott
@jascha stimmt soweit. Ich gabe da tatsächlich nur freie books drauf. Die liegen ebenfalls auf dem Laptop und dem Handy. Generell nutze ich den auch nur für unterwegs (Urlaub etc). Sonst gerne echte Bücher 😁

@jascha

Das ist wieder mal eine typische Amazon-Frechheit.

Ich habe seit über zehn Jahren ein #EBook-Reader, habe mich damals aber bewußt für #Kobo statt Kindle entschieden. U.a. weil ich keinen Amazon-Account mehr hatte und auch nicht haben wollte.

Insofern ist der fiese Move von Amazon eigentlich zu begrüßen. Ermöglicht er doch mehr Menschen, im Sinne von #DIDay ihre Beziehung zu DJT-Buddy Jeff B. zu beenden 🙂

#digitaleSouveränität

@jascha

Nett am #Kobo ist u.a. daß auch #freieSoftware darauf läuft, wenn man etwas abenteuerlustig ist: #KOreader und #Plato, zwei freie #EBook-Readers. Ich lese meist mit ersterem.

https://koreader.rocks/

https://github.com/baskerville/plato

KOReader

@debacle @jascha Auf einigen der neueren Tolinos kann man auch die Kobo-Firmware flashen. Die Hardware ist weitgehend identisch & da Kobo sich offiziell vom deutschen Markt zurückgezogenen hat, kommt man so relativ günstig zu einem "echten" Kobo.
@debacle @jascha Käpt'n Wurstfinger hat zugeschlagen. Danke, ist gerichtet.
@KaeptnWah @debacle @jascha Ich habe einen nicht mehr so taufrischen Tolino aus dem Jahr 2016, 17 oder 18 oder so. Ich komme damit hervorragend klar, welche Vorzüge hätte die Kobo-Firmware? Ich hatte noch nie irgendwas mit einem Kobo zu tun, und ich brauche eigentlich nur einen ganz simplen, dummen eReader, den ich per USB mit .epub, .pdf und .txt beladen kann. DRM interessiert mich eh nicht, was ich nicht aus offizieller Quelle ohne DRM bekommen kann, bekomme ich halt aus inoffizieller Quelle, z.B. Undernet #bookz

@LordCaramac @KaeptnWah @jascha

Zu den Unterschieden der Firmwares kann ich nichts sagen. Aber #KOreader finde ich sehr gut, besser als die eingebaute Software von #Kobo.

Ich habe Kobo auch immer nur als USB mass storage verwendet, nie mit Wifi. #epub-Files rüberkopieren und gut ist. Und natürlich nur ohne evil #DRM 🙂

@debacle @KaeptnWah @jascha Ich komme mit der eingebauten Firmware von Tolino sehr gut zurecht.
@LordCaramac @debacle @jascha Ich nutze auch die originale Tolino firmware, dein Tolino dürfze auch zu alt sein, um auf Kobo zu flashen. Für mich sehe ich da auch keine Vorteile. Kobo spült wohl öfters updates aus, wer also auf so was wert legt, kann flashen. Oder wer einen Kobo möchte, aber auf dem hiesigen aus Gründen nicht - günstig - fündig wird. Einige Modelle.von Tolino & Kobo sind baugleich, ein Wechsel der Software also möglich
@debacle @jascha Das geht übrigens auch auf Pocketbook Geräten.
@debacle @jascha
Ja, so ist es. Aber des persönlichen Vorteils wegen kaufen dort immer noch viele Zeitgenossen.
@jascha Moin @Tomate, wer kauft schon von Konzern Geräte, die unter einer Software Verwaltung stehen?
Diese Möglichkeit drückt alles auf die Ebene einer Tageszeitung!
@jascha sind diese Dinger eigentlich mittels WLAN zu verbinden? Dann önnte wa die doch sinnvoll nutzen, ich hätte da ne Idee.
@jascha An sich sollte die Erkenntnis mit der Schließung des MS Musiklizenzservers vorhanden sein. Nun gut, lernen durch wiederholen.
@jascha Ich kann doch mit Calibre immer noch Bücher draufkriegen, nur halt keine mit DRM aus dem Amazon-Shop?
Falls ich da nicht falsch liege, werde ich von dieser Änderung wenig merken.

@jascha
Apropos EBook von Amazon, hatte mir die Tage Elternabend gekauft und wollte es mir ansehen in meinen Kindle, kein altes, sondern so 3 bis 4 jahre, also aber auch nicht grade neu.
Jedenfalls konnte ich das Ebook nicht runterladen.

/*

@jascha
Kundenchat bei Amazon aufgerufen, die Supporterin meinte so .. "ja, entfernen sie mal das Ebook und dann neu starten den Kindle" ich so .. Dann muss ich aber neu kaufen. Und sie .. na versuchen sie es mal .. also ich das Ebook entfernt, neu gestartet und .. musste neu kaufen. Aber sie hat die Bestellung storniert und hab das Geld wieder bekommen.
Mir kam es so vor, als wüsste sie gar nicht, wie die aktuelle Kindle funktioniert

@jascha Solchen Geräten fehlt das BIOS/UEFI, weshalb sich für jedes Untermodell (interne Hardwarezusammenstellung) jemand hinsetzen müsste, um eine Betriebssysteminstallation zum Verteilen zu bauen (wie ein lineageOS-Maintainer).

Hätten diese Geräte (wie fast alle Smartphones und Tables auch) ein UEFI/BIOS, könnte dort ein Linux drauf installiert und mit den Bordmitteln aktualisiert werden.

@jascha
Genau deswegen kauf ich immer noch Bücher aus Papier.
Ja, die sind schwer, unbequem und brauchen sehr viel Platz.
Aber niemand kann mir vorschreiben, wie, wo oder wann ich die lese.
Und niemand guckt mir beim Lesen über die Schulter, niemand weiß, wann ich sie lese, wie weit, welche Seiten oder an wen ich sie weitergebe.
Papier-Bücher sind Freiheit.
@Kampfdiestel @jascha
Ja, Bücher sind Freiheit, leider habe ich eine Papierallergie und überlege gerde, welches E-Book am besten zu mir passt.
@jascha ein weiterer guter Grund nicht bei Amazon zu kaufen
@Kmk4 Vollste Zustimmung: Amazon gehört für mich du den Geschäften, die ich boykottiere.
Und ich fende bei Amazon geht es viel leichter als bei Nestlé +CocaCola (Wasserdiebe) oder Müller Milch (rechts), die auch auf meiner Liste stehen

@jascha

That's why do not buy a kindle but use your tablet with the Kindle app - no such problems...

@jascha IMHO sollten #Amazon-Execs für solche shice geknastet werden!

@jascha Vendor Lock In muss generell verboten werden. Inhalte, Plattformen und Geräte müssen getrennt werden und Schnittstellen müssen offen sein, sodass Dritte Dienste, Geräte und Inhalte bereitstellen können. Also quasi wie bei Laden via USB.

@jascha Es geht hier nicht um Elektroschrott, man kann die Geräte u.a. mit alternativer Firmware weiterbenutzen.

Hier geht es um das Schlupfloch des alten DRM in diesen Geräten. Diese alten Geräte und ihre Anbindung an die bei Amazon erworbenen Inhalte ist die Grundlage um mit Software wie beispielsweise Calibre bzw. dessen Plugins Inhalte von Amazon von DRM zu befreien. Es gibt hierfür aktuell keine zweite Option, soweit mir bekannt ist.

@yrrsinn du kannst für DRM freie Bücher das EPUB(!) seit Januar herunterladen.

Und ich kann mit ner aktuellen Kindle Seriennummer de-DRMen. Also das ist es wirklich nicht das Problem.

@jascha ah TIL, lass uns gerne per DM sprechen.
In other news: Ich denke, mein alter Kindle wird demnächst bzgl. der installieren Firmware einen Umbau erleben.
@jascha Ich habe hier noch so einen Kindle und einen Paperwhite von 2014 liegen. Beide sind so alt, dass sie das Update, das USB zumacht, nie gekriegt haben. Damit geht Sideload via Calibre noch.
@jascha Gehört zum Geschäftsmodell der Moderne. Wenn man mehr Kohle machen möchte, einfach ein paar Funktionen abschalten und dann halt was "Neues anschaffen".
@jascha Oder endlich mal was gegen diese Cloud-basierten Geschäftsmodelle, die etwas nicht als Ding verkaufen, das einem dann gehört, sondern man etwas nur mietet, was der Hersteller jederzeit abschalten kann.
@jascha Passend dazu der #DRM-Dialog eines bereits bei Amazon veröffentlichten Buchs.
@viennawriter @jascha Diese Art von Geschäftsmodell ist die Zukunft. Was die Oligarchen der Welt schon lange planen und seit geraumer Zeit bauen, ist ein Cyberfeudalismus, in welchem die Konzerne die Rolle der Adelsgeschlechter übernehmen. Dazu muß das persönliche Eigentum der Menschen ausgehöhlt werden, wirkliches Eigentum halten nur noch die Konzerne, alle müssen alles von den Konzernen mieten.
@LordCaramac @jascha Guck raus: Es ist die Gegenwart.
@viennawriter @jascha Seit MAGA versuchen sie es ja jetzt völlig unverschämt, daher wird es gerade deutlich sichtbar, aber die Tendenz ist seit den 1970ern sichtbar, in den 1980ern war das ein fester Bestandteil von Cyberpunk-Romanen und -Filmen, taucht auch schon in den 70ern in Proto-Cyberpunk auf (Rollerball etc.). In den Nulljahren tauchte dann im Internet die Neoreaktion auf mit ihrem Guru "Mencius Moldbug" (inzwischen enttarnt als Curtis Yarvin), da war schon klar, daß Techbro-Milliardäre Cyberpunk nicht als Dystopie lesen, sondern als Kochrezept für ihre ideale Gesellschaft.
@jascha Dann geht es halt zu Tolino und die bereits vorhandenen E-Books werden als ePub heruntergeladen.