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Ich schreibe grad an einem Blogartikel, was anderen Ländern so einfällt bei "hohen Spritpreisen".

Interesse?

Australien (Victoria): Alle Züge, Trams und Busse kostenlos für den gesamten April.
Australien (Tasmanien): Alle öffentlichen Busse und die Fähre über den Derwent River kostenlos bis Ende Juni – auch im ländlichen Raum.
Pakistan: Kostenloser ÖPNV in Punjab und Islamabad für einen Monat.
Litauen: Bahntickets für zwei Monate auf die Hälfte reduziert.

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Verkürzung der Arbeitswoche zur Reduktion von Pendelverkehr

Philippinen: Vier-Tage-Woche für Behörden, kombiniert mit Homeoffice-Optionen. Ziel: weniger Fahrten, weniger Kraftstoffverbrauch. Nationales Energienotstandsprogramm (UPLIFT), das gezielt Transportarbeiter, Kleinbetriebe und einkommensschwache Gruppen unterstützt.

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HUCH!

Gewinndeckelung für Raffinerien und Tankstellen

Griechenland: Raffinerien dürfen maximal 5 Cent pro Liter Gewinn machen, Tankstellen 12 Cent – gültig bis Juni 2026. Verhindert Krisengewinne auf Kosten der Bevölkerung.

Österreich: Temporäre Senkung der Mineralölsteuer kombiniert mit Begrenzung der Handelsspannen entlang der gesamten Lieferkette.

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Die sozial wirksamsten Maßnahmen sind jene, die unabhängig von Einkommen, Autobesitz und Wohnort greifen: kostenloser oder stark vergünstigter ÖPNV, Gewinndeckelung für Konzerne, gezielte Subventionen für einkommensschwache Gruppen.

Die am wenigsten treffsicheren Maßnahmen sind jene, die Deutschland bevorzugt: Pendlerpauschale und Energiesteuersenkungen, die vor allem Autobesitzer*innen mit mittlerem und hohem Einkommen zugutekommen.

@SheDrivesMobility Man sollte schlicht gar nix machen. Das ist alles Populismus. Ein Gut ist knapp, also steigt der Preis. Die einzige sinnvolle Maßnahme sind Tempolimits, weil sie nix kosten und automatisch Menge eingespart wird. Jede Subvention muss finanziert werden.

Wenn Schokolade teuer wird, dann Osterhasenbonus?, wenn Arbeitskräfte im Handwerk knapp werden und die Preise explodieren, dann Gewinndeckelung für Handwerker? Wo ist dann noch ein Ende?

@Highwaytohell
Der Staat hat eine Lenkungsfunktion. Die sollte halt nur mit Verstand und Blick auf das Gemeinwohl eingesetzt werden.

@SheDrivesMobility

@wortezimmer @SheDrivesMobility der Staat hat keine lenkungsfunktion im Sinne von dem Gebot was der Bürger zu tun und zu lassen hat . Der Staat schafft Rahmenbedingungen zb. Tabakteuer, aber er verbietet nicht das Rauchen. In China hat der Staat eine Lenkungsfunktion, drittes Reich, Russland. Die AfD sollte keine Lenkungsfunktion haben, wenn sie regiert.

@Highwaytohell
Der Staat verbietet den Konsum bestimmter Drogen. Der Staat verbietet Werbung für bestimmte Drogen. Der Staat verbietet, bestimmte Medikamente frei zu verkaufen. Der Staat verbietet die Verwendung bestimmter schädlicher Stoffe wie z. B. Asbest. Der Staat verbietet Abtreibung. Aber klar, wir leben ja auch in China.
/s

@SheDrivesMobility

@wortezimmer @SheDrivesMobility Nein, aber die Frage ist doch, wo ist eine Grenze. Diese Grenze wird immer weiter verschoben. Das führt automatisch zu mehr Bürokratie. Der Staat hat ein wunderbares Mittel: Steuern und Abgaben: Beispiel co2 Preis, macht mittelfristig Öl- und Gasheizungen (ohne Wärmepumpenpflicht) und Verbrenner unattraktiv ohne Bürokratieaufwand. Es wurde nur die soziale Komponente, das Klimageld nicht umgesetzt. Das könnte man jetzt ja nachholen.

@Highwaytohell
Es hat sich schon sehr lange die Erkenntnis durchgesetzt, dass sowohl Push- als auch Pullfaktoren notwendig sind, um in vernünftiger Zeitspanne gewünschte Ergebnisse zu erzielen.

@SheDrivesMobility

@wortezimmer @SheDrivesMobility Die Frage ist, wer definiert "gewünschte Ergebnisse".