Plinubius 🇪🇺 (@[email protected])

@[email protected] Das deckt sich mit meiner Wahrnehmung. Ich find Sinusmilieus hinreißend und stelle mir immer vor, wie in einer Parteizentrale ganz gleich welcher Couleur mit Marketingmethoden das Spindoctoring und die Mediaplanung immer mit Blick auf solche Milieustudien entworfen wird. Das trifft sich mit der wahl-o-mat-haften Vorstellung von Parteien und Politikern als "Angeboten", die man durch Stimmabgabe "kauft", um dann am "Produkt" zu zweifeln. Auch den Rechtsruck hat das Sinusinstitut beschrieben

chaos.social

Hi @plinubius,
der #Wahlomat ist ein großes Ärgernis, da er in einer sterilen politischen Phantasiewelt (Alleinregierung) angesiedelt, nichts mit der politischen Realität nach der Wahl zu tun hat, aber Entscheidungsmöglichkeit suggeriert.
Nützlich hingegen wäre eine Bestandsaufnahme des tatsächlichen Abstimmungsverhaltens der bereits im #Parlament vertretenen Akteure. Das sind jeweils die meisten. Doch das fehlt zuverlässig komplett. #Pressefail

Edit: komplett? Bis auf dieses gallische Dorf: https://deinwal.de

Deinwal zur Bundestagswahl 2025

Mit deinem Wal kannst du prüfen, welche Partei wie du denkt.

@mro Zwei Ansätze der Analyse schlage ich vor: 1) Follow the money. 2) Parteien als Informationsbeschaffungs- und -verarbeitungsvereine #IVV.

Zu 1) Der Wahl-O-Mat wird aus Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung betrieben. Eine retroperspektive Analyse des faktischen politischen Handelns setzte journalistische Arbeit voraus. Wie diese bezahlen?

Zu 2) #IVV können diese Analyse leisten, haben jedoch das Problem, damit ihren auf Wahlsiege orientierten #RSV in die Quere zu kommen 1/2

Der Wahl-O-Mat ist steril, weil er die Existenz und Leistung von #IVV suggeriert und simuliert, auf deren Schultern #RSV eigentlich stehen müssten 2/2