Guten Morgen. Am vorgestrigen Abend habe ich mich über die gestrigen Strompreise beschwert und darüber, dass ich mein Elektroauto schon viel zu voll geladen hätte. Immerhin schaffte ich es noch, von 70 auf 90 Prozent für 7 CT/kWh zu laden.

Und dann das: Heute Mittag sinkt der Strompreis auf bis zu 2 ct/kWh! Doch die Batterie ist schon fast voll! Ich habe viel zu teuer eingekauft!

Das Schlimme jedoch: Mit meinem Freunden, die einen Verbrenner fahren, kann ich aus Rücksicht auf ihre Gesundheit nicht darüber sprechen.😢

#Elektroauto #Energiewende #Spritpreise

@DerEntspannende , ja, diese dynamischen Strompreise erzeugen extremen Stress. Ich hab immer gewartet bis es am nächsten Tag günstiger wird, mit der Konsequenz dass meine Frau als ich Laden wollte weggefahren ist. Wir hatten damals einen PHEV mit kleinem Akku. Für uns war Tibber unattraktiv weil PV vorhanden und bei wenig Sonne Tibber teuer war.

@Swarovsky Dynamische Stromtarife sind m.E. immer eine persönliche Entscheidung aufgrund der Situation im Haus/Haushalt.

Wobei der Stress beim Sprittanken schon immer größer war und der Spritpreis erst klar war, wenn man an der Säule stand.

@DerEntspannende , ja absolut. Sofern die Bedingungen passen und womöglich 14a möglich ist , eine gute Sache. Und man tut etwas für die Netzentlastung.
@DerEntspannende
…fast alles richtig gemacht!👍
@DerEntspannende
Deine Freunde könnten auch wenn sie wollten, also ruhig 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣und mehr🤣🤣🤣🤣🤣
@cojajo Ach, der Notarztwagen ist immer so laut, wenn er anfährt.🤔

@DerEntspannende

Dein Stromanbieter kann die Preise im Voraus berechnen. Das kannst Du auch! Die dafür notwendigen Daten sind meist leicht zu besorgen.

Zum einen der erzeugte Strom, der von Wind und Sonne abhängt. Schon vorgestern war klar, dass zumindest hier im Norden der Wind auffrischt, heute gar noch stärker als gestern, und dass die Sonne sich zeigt.

Und auf der Seite des Verbrauches ändert sich nichts zum gestrigen Feiertag. Was stromintensive Industrie durch niedrige Strompreise spart, wird durch höhere Feiertagslohnkosten wieder aufgefressen, also bleibt der Laden dicht. Nur kurz vor Mittag steigt der Verbrauch etwas stärker an, weil viele am eigenen Herd stehen und einen Feiertagsbraten in der Röhre haben.

Drei Tage im Voraus sind meist möglich, was Sonne und Wind angeht, ist die Wettervorhersage genau genug. Alles was danach kommt, ist meist weniger genau. So wären für Dich die besten Zeiten im Voraus selbst zu ermitteln. (Von unerwartbaren technischen Störungen und ähnlichem mal abgesehen.)

@chrisp65_3

Gibt es dazu brauchbare Forecast-Dienste?
Denn es spielt ja deutlich mehr rein, insbesondere auch die Nachfrageseite. Manuell geht das grob, aber ist mühsam und zu wenig auf die nutzbaren Stunden hin optimiert.

Der Day Ahead - Markt ist halt nur zwischen 12 und 36 Stunden.

@DerEntspannende

@Saupreiss @DerEntspannende

Habe mich mit dynamischen Strompreisen noch nicht auseinandergesetzt, weil ich weitestgehend autark bin. Vermute aber mal, dass es sie gibt und diese von den Anbietern genutzt werden. Ist aber auch sehr wahrscheinlich, dass diese nicht öffentlich sind. Die Anbieter lassen sich nicht so gern in die Karten schauen.

Bei meinem System muss ich auch etwas vorausdenken, um die Wäsche im richtigen Moment zu waschen. Funktioniert aber mit Logik und ein wenig Intuition recht gut.

@chrisp65_3

Na ja, insbesondere im Winter ist das mit der Autarkie was schwierig. Dennoch ist der Schmerz in der Tat das Auto. Und, eben wegen den extremen Sprüngen: Die Frage, Solarstrom zu verbrauchen, ihn in Akkus zu laden und wann man die leert, ist da durchaus knifflig.

(Nach einem eher sonnigen Tag erscheint es klug, bei 45 Cent zu leeren, aber wenn darauf ein dunkler Tag und Abendspitze mit 70 Cent kommt, beißt man sich trotz niedrigem absoluten Verlust in den A…)

@DerEntspannende

@Saupreiss @DerEntspannende

Ja, im Sommer bleibt viel drüber und im Winter kann es knapp werden. Dachte schon über ein kleines Windrad nach. Aber mein Ein-Personen-Haushalt läuft auch so. Kann die Wäsche im Winter auch per Hand waschen, zumindest die kleine.

Und ein motorisiertes Fahrzeug brauch ich nicht. (Auch wenn ich ein Hoverboard habe, nutze es kaum.)

@chrisp65_3

Sind hier halt sehr andere Voraussetzungen.
Miniwindräder sind wirtschaftlicher Wahnsinn. Nun muss nicht alles wirtschaftlich sein, aber ich denke, auch beim Footprint sind die weit weg von schnellem Ausgleich.

@DerEntspannende

@Saupreiss @DerEntspannende

Dachte bei Windkraft eher an einen vertikalen Generator mit weniger als 800 Watt, die gibt es für unter 200€. Solar hab ich gar nur 400 Watt und der #Pedalgenerator ist nur im Winter relevant. Und hier ist es selten windstill. Wäre also wirtschaftlich sinnvoll in meinem Fall.

@chrisp65_3 Die Preise werden an der EPEX-Börse festgesetzt, dabei spielen die fossilen Kraftwerke halt bei "günstigen" Wind- und Sonnenverhältnissen eine große Rolle insofern, als dass sie kurzzeitig kalkulieren, ob es günstiger ist, ein Kraftwerk herunterzufahren oder den Strom für negative Preise zu verkaufen.
@Saupreiss

@DerEntspannende

Ja, das weiß ich natürlich. Aber es ist komplexer, denn die Nachfrage spielt rein, Angebot und Nachfrage in Nachbarländern (und die Übertragungskapazitäten) ebenfalls, und wo welches Kraftwerk in Wartung ist, und ob hier und dort gerade viel Wasser ist oder wenig…

@chrisp65_3

@chrisp65_3 Eine generelle Tendenz lässt sich durch Wind- und Sonnenverhältnisse zwar ableiten, doch durch die EPEX-Börse und das Merrit-Order-Prinzip kann es durchaus starke Abweichungen geben.

Aber natürlich weiß ich, dass ich immer Glück oder Pech haben kann. Auch lässt sich zeitlich nicht immer dann Strom mit einem Großverbraucher verbrauchen, wenn der Strom günstig ist. Selbst wenn ich heute noch 50 % SoC frei hätte, könnte ich nicht für 2 ct/kWh laden, da ich zu der Zeit unterwegs bin.

@DerEntspannende

Die eigene Wallbox wird auch in Zukunft NICHT die Regel sein - sie ist ein Privileg.

@EarlyTwix Nö. Ein Privileg ist ein Sonderrecht. Eine Wallbox leitet sich nicht aus einem Sonderrecht, sondern besonderen Umständen ab. Und bei einem Anteil von über 50 Prozent Immobilieneigentum bei den Wohnungen ist die Möglichkeit zu einer Wallbox keine Ausnahme. Ich selbst wohne in einer Mietwohnung.
@EarlyTwix @DerEntspannende Das Laternenparken auf öffentlichen Straßen ist ein Privileg, weil nicht gestattet, aber dennoch geduldet.

@MichaelChrist @DerEntspannende war klar, dass das jetzt kommen muss.

Manchmal nervt es einfach nur. Es gibt einen Haufen Leute die sich im Moment weder ein E-Auto leisten können noch umziehen in ein Haus mit Stellplätzen auf dem Grundstück. und schon gar keine Wallbox mit der sie superbillig laden können.

Dies ist im Moment noch das Privileg von Personen mit eher höherem Einkommen. Aber wie immer werden Privilegien nicht als solche wahrgenommen. 1/2

@MichaelChrist @DerEntspannende

Zur Einordnung:

Mein Auto steht auf dem eigenen Stellplatz
Mein Auto ist ein E-Auto.
Ich kann mir das Laden bei Lidl leisten - eine Wallbox lohnt für mich nicht.
"Geeignete Steckdose" ist in einem Mehrfamlilenhaus KEINE Option

Ich weiß wie privilegiert ich bin - ich möchte gerne für solche mitdenken die es nicht sind.

@EarlyTwix @DerEntspannende Sie mag im Moment ein Privileg sein, ob sie es in Zukunft ist, hängt vom weiteren Netzausbau ab - und von der Bereitschaft, Kompromisse einzugehen. Ich lade mein kleines E-Auto z.B. gar nicht an einer Wallbox, sondern an einer geeigneten Steckdose. Das reicht, um den Wagen über Nacht aufzuladen. Solche kleinen Ladepunkte werden auch im öffentlichen Raum eine immer größere Rolle spielen, weil sie kostengünstig mit der vorhandenen Infrastruktur zu realisieren sind und das Netz nicht übermäßig belasten.
@frank Um ein Auto zu laden braucht es immer ausreichend Platz um das Auto entsprechen abzustellen. Schon in einer BestandsWohneinheit mit 6-8 Parteien ist der Platz vor Ort nicht da (heute müssen ja Stellplätze auf dem Grundstück mit gebaut werden) - und natürlich muss der Netzausbau vorankommen. Ich finde trotzdem diese "ich hab zu teuer für 7ct geladen" Posts unangemessen, denn das ist nur für wenige Menschen realisierbar.
@EarlyTwix Absolut. Ich verstehe Deinen Punkt. In Zukunft wird man aber dank der immer ausgefeilteren Technik auch ohne eigenen Ladepunkt an Schnelladesäulen fast so komfortabel laden können wie an der Tankstelle - natürlich nicht für 7ct (ich sehe auch die soziale Schere, die sich da auftut), aber deutlich günstiger als fossil. Und das muss den Leuten klar gemacht werden: E-Autos kann man mit lokal produzierter Energie "betanken". Verbrenner sind immer auf teure Importe von problematischen Lieferanten angewiesen.

@DerEntspannende Und wir, die in einer Mietwohnung leben, könnten unser E-Auto auch bei solchen Börsenpreisen nur zu Mondpreisen an der Ladesäule tanken.

Die eigene Wallbox - und damit die Möglichkeit zu Börsenstrompreisen das Auto zu laden - ist das Privileg derer, die genug Geld für ein Haus haben.

@iverbpunkt Nein, ein Privileg ist ein Sonderrecht, eine Wallbox zu haben ist eine Konstellation von Umständen. Bei über 50 % Eigentum bei Wohnungen ist alleine das schon keine Ausnahme. Und ich selbst habe eine Wallbox als Mieter.

Nach Deiner Ansicht hätte ich kein Privileg zu einer Wallbox, da nicht im eigenen Haus wohne. Und doch habe ich eine Wallbox.

@DerEntspannende Wie hast du das mit dem Vermieter geklärt? Hast du einen privaten Stellplatz?
@iverbpunkt @DerEntspannende Ich wohne in einer Mietwohnung, kein eigener Stellplatz. Bei ALDI lade ich ohne Tarif ad hoc für 0,29 €/kWh. Das ist weniger als mein Haushaltsstrom-Tarif.
@MichaelChrist @DerEntspannende Alle Supermärkte in der Gegend hier haben nur ziemlich teure Angebote ... Aldi bietet hier gar keine Ladesäulen. Kaufland (zehn Kilometer weg) ist mit 48 ct./kWh ad-hoc-Laden noch am "günstigsten".
@DerEntspannende Aus Solidarität dürfen die Strompreise auch nur noch einmal im Tag um 12.00 Uhr verändert werden?
@hiker So weit würde ich auf gar keinen Fall gehen. Aber vielleicht sollten die Spritkonzerne die Preis bereits am Vortag veröffentlichen?
@DerEntspannende So funktioniert das Spiel aber nicht.
@hiker Wir könnten, ähnlich dem Merrit-Order-Prinzip an der EPEX-Strombörse für Kraftstoffpreise eine Lotterie einführen. Das würde ich als Kompromiss akzeptieren.😄
@DerEntspannende Ich würde mir echt wünschen, dass dynamische Strompreise auch an öffentlichen Ladesäulen verfügbar wären. Habe mit dem Leihwagen kürzlich am helllichten Tag €0,79/kWh zahlen müssen. Das waren für den Betreiber fantastische Margen.

@radundtat Die Mietwagen und Dienstwagen werden voll abgezockt. Solange die Unternehmen das mitmachen...

Generell gibt es inzwischen gute Abo-Tarife und das AdHoc-Laden wird immer günstiger.

Doch, gibt es @radundtat - leider viel zu wenig & nicht in der/meiner Nähe.
Zu finden z.B. via die ad-hoc-App:
@uholz Danke, die kannte ich noch nicht. Interessanterweise wird derselbe Ladepunkt bei Plugsurfing teurer angegeben:
Um den Preis zu bekommen, musst Du „ad hoc“ laden, @radundtat , nicht mit einer „fremden“ Ladekarte.
@uholz Top Tipp! Habe direkt über den Vattenfall QR-Code geladen und der niedrigere Preis gilt.
@DerEntspannende Heute Mittag wirds negativ incl Steuer. D.h ich schalte alles ein was Strom zieht weil ich dann Geld bekomme. Hatten wir letztes Jahr zu Muttertag auch. Gut das Reiche Gaskraftwerke bauen will damit das mit dem günstigen Strom endlich aufhört
@DerEntspannende Skandal!!!! Ich verdiene mit dem Tanken heute mittag sogar noch Geld.
@DerEntspannende mit eigener PV wären es dauerhaft 2 Cent/kWh 😉
Energy-Charts

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@DerEntspannende fahren, fahren, fahren!

@DerEntspannende Wirklich schrecklich 😉

Ich habe meinen Verbrenner 2024 verkauft. Ein E-Fahrzeug kommt vielleicht in den nächsten Jahren. Ich hoffe auf ein TWIKE 5.