Mir geht diese Spritpreis-Paranoia so auf die Nerven. Live-Ticker, Reporter vor Ort und Live-Cams vor den Preistafeln. Wo ist die Empörung, wenn das Deutschlandticket teurer wird? Und wo ist der Krisenstab, weil das WG-Zimmer nicht mehr 300€ sondern 600€/Monat kostet? Autofahrer haben oft Alternativen, Mieter nicht. Und wenn wie jetzt dann das Tempolimit oder autofreie Sonntage abgelehnt werden, obwohl es die Preise senken würde, dann hält sich mein Mitleid ehrlich gesagt ziemlich in Grenzen.
@Perowinger94 mich regt nur auf, dass niemand an sie alleinerziehende Krankenschwester mehr denkt, die aufs auto angewiesen ist und von solchen Sparmaßnahmen und resultierenden sinkenden Preisen wirklich profitieren könnte.

@Nephele Es gäbe aber auch andere Maßnahmen, die die Preise senken könnten. Zum Beispiel die genannten Tempolimits und autofreie Sonntage.

Oder würde eine dieser beiden Maßnahmen eine alleinerziehende Krankenschwester vor Probleme stellen?

Ich sehe da sogar Vorteile, weil dann weniger Unfallopfer ins Krankenhaus kommen. 🙂

@rebootdeluxe @Nephele für den Fall, dass jemand zwingend beruflich Sonntags auf das Auto angewiesen ist, könnten ja Ausnahmen geschaffen werden, so wie „damals“ beim Corona-Lockdown. (Wie die Regeln beim autofreien Sonntag damals waren, weiß ich nicht, da war ich noch zu klein😊)

@s4mmy @Nephele Ja, genau.
Diese Ausnahmen für notwendige Fahrten für "systemrelevante Jobs" würde es geben, weil sonst niemand diesen Regelungen zustimmen würde.
Aber wenn alle Urlaubs- und Ausflugsfahrten an einigen Sonntagen mit Verbrennern verboten wären, wäre uns schon viel geholfen.

Und wenn dann die E-Autos und E-Busse trotzdem fahren dürfen, wird auch den letzten Verbrenner-Fetischisten auffallen, dass es vielleicht doch Sinn macht, einen Wechsel konkret ins Auge zu fassen.

@rebootdeluxe
Die meisten Verbrenner-Fan werden wohl nicht zu dieser sinnvollen Erkenntnis kommen, weil fossile Medien sie mit Bullshit-Bingo und Grünen-Bashing zuballern werden.
@s4mmy @Nephele