Das Gejammer mit den Spritpreisen nervt massiv. Ja ist hart für einige. Aber was haben die getan, um sich selbst aus ihrer Abhängigkeit zu befreien? Gut sie nennen es Freiheit. Wen haben die gewählt? Haben die sich für einen besseren ÖPNV stark gemacht? Haben sie sich für Radwege eingesetzt? Wie oft machen sie durch eine rücksichtslose Fahrweise die Alternativen für andere gefährlich?
Die brauchen die fehlenden Alternativen nämlich als Ausrede für die eigene Bequemlichkeit, die wir alle mitfinanzieren.
Und jetzt wollen sie unsere Solidarität, weil essen und alles andere folglich auch teurer werden wird. Ja. Wird es. Weil die aus Bequemlichkeit weiter ein knappes Gut verschwenden.
#spritIstNochZuBillig #verkehrswende

@Azetbur Es wäre ja schon ein Anfang die Autofahrenden wären untereinander solidarisch. Jeden weniger gefahrenen Kilometer spüren die Mineralölkonzern, so funktioniert der Markt und die Handwerker, Dienstleister und Transporteure haben was davon und damit wir alle.

Aber hier herrscht reinster Egoismus und den erleben wir als Radfahrer und Fußgänger auch ohne exorbitante Spritpreise. Dieses Modell der Mobilität ist grundsätzlich kaputt und muss als gescheitert angesehen werden.

@pluhmen genau das
@Azetbur @pluhmen ich bin ja überzeugt, Autofahrer hassen sich gegenseitig. Da kann es keine Solidarität geben. KFZ machen Menschen zu antisozialen Wesen.

@Reinald @Azetbur @pluhmen

Aber auch ein zu großer Teil, ca. 50 %, der Radfahrer (m/w/d) sind untereinander unsolidarisch.

@wikinaut @Reinald @pluhmen leider wirklich so
@Azetbur @wikinaut @pluhmen ja, das mag wohl sein. Ich würde mich da nicht auf eine Zahl festlegen wollen.
@wikinaut @Reinald @Azetbur @pluhmen gibt es dazu eine Quelle? Ich nehme das ganz anders wahr.
@andrec @wikinaut @Reinald @pluhmen hier in dresden kommt es auf das Stadtteil an. Je mehr neustadt, umso schlimmer.
@wikinaut Der Anteil an Arschlöchern ist überall etwa gleich. Was relevant ist, ist der Schaden, den sie anrichten.
@Reinald @Azetbur @pluhmen
@wikinaut
Wie äußert sich das?
Wenn mich an anderen Radfahrenden Dinge nerven, dann diese – die aber auch andere Gründe als Asozialität haben könnten:
• kein Handzeichen beim Abbiegen
• blendender Scheinwerfer
@Reinald @Azetbur @pluhmen

@martinlorcher @Reinald @Azetbur @pluhmen
Kein konzertiertes Verhalten gegenüber Falschparkern auf Radinfrastruktur

Enger Überholabstand i.V.m. zu hoher Geschwindigkeit

Negative Vorbildfunktion: mit (oder auch ohne Kind) bei roten Ampeln weiterzufahren

Radfahren auf dem Gehweg

Radfahren auf Hochbordradweg auf der falschen Seite (Geisterradler)

ø Interesse, sich gemeinsam gegen falsche Verkehrspolitik zu engagieren, Missstände offiziell zu melden: "Lass mich zufrieden, habe keine Zeit"

@martinlorcher @wikinaut @Reinald @pluhmen das auf jeden fall. #geisterradler auch. Oder Menschen, die vor einer grünen ampel stehen, weil sie warten bis sie illegal links abbiegen können.
Aber auch deren Solidarität mit Autofahrenden nach Autogewalt.
@Reinald Glaube sogar, viele überzeugte Autofahrer*innen hassen sich selbst. Man muss nur mal in die vergrämten Gesichter sehen, wenn sie die Karre durch die Gegend steuern. Es macht nachweislich krank, Stress, schneidet von der reichhaltigen Erlebniswelt ab, sich selbstwirksam unter freiem Himmel zu bewegen. @Azetbur @pluhmen
@Andreas_Sturm @Reinald @pluhmen lebensfreude ist das nicht, was man da sieht
@Andreas_Sturm @Reinald @Azetbur @pluhmen
Wobei das Führen eines E Autos weitaus entspannter erfolgt.
@Azetbur Vorgestern ist eine sportliche Mittzwanziger bis in die letzte Ecke kurz vor dem Auenwald mit ihrem Auto gefahren, um dort dann mit dem Hund 10 min. Gassi zu gehen, weil da muss sie auch nicht dessen Exkremente wegmachen. Das ist gestört.
@pluhmen hab ich #mdrza auch immer beobachten müssen. Wann sind die bloß falsch abgebogen?
@Azetbur Möglicherweise musste sie anschließend noch zum Pilateskurs und hätte es anders nicht geschafft... Ich habe keine Ahnung was in den Köpfen los ist.

@pluhmen @Azetbur

Habe ich auch schon ohne Aussteigen, mit Flexileine, laufendem Motor und solange eine Rauchen gesehen.

Gut, andere Typen stöckeln mit Radschuhen in Lycra durch die Bäckerei und steigen dann in einen SUV mit laufendem Motor.

Auch sehr vielfältig 😂

@ulid000 @pluhmen @Azetbur

Es gibt solche Hundebesitzer:innen, keine Frage. Gibt sogar solche, die im Auto fahren und den Hund draußen frei rum marodieren lassen (nicht zulässig!) Die Pest, auch für viele andere Leute und Hunde.

Ich möchte hier aber auch mein eigenes Beispiel anführen. 1/2

@ulid000 @pluhmen @Azetbur

Als meine sehr alte, vom Vet bereits totgesagte Hündin doch noch 2,5 Jahre weiter lebte, war sie zwar fröhlich, aber nicht mehr sehr leistungsfähig. Mit der bin ich auch jeden Tag an eine andere Stelle an den Waldrand gefahren und dann mit ihr eine kleine Strecke spaziert. Ich glaube, diese Freude hat mit dazu beigetragen, dass es ihr länger gut ging als erwartet.

2/2

@kommaKucken @pluhmen @Azetbur

Danke. Miteinander reden hilft so oft. Nicht alles ist Egoismus, Gedanken- oder auch Rücksichtslosigkeit.

@kommaKucken @ulid000 @pluhmen @Azetbur
Befürchte, dass deine Aktion eher die Ausnahme ist.
Weiß nicht, wie oft ich Menschen im Gym sehe, die mit dem 🚗 vorfahren um sich dann aufs Trimmrad zu setzen.
Und die kommen nicht 30 km. entfernt aus D‘Dorf.
Zwei wohnen direkt neben uns.

@Hoffi @ulid000 @pluhmen @Azetbur

Ich wollte nur um Verständnis für Hundehalter:innen werben, deren vierbeinige Freund:innen alt, krank, läufig oder frisch operiert sind oder auch einfach Angst vor fremden Hunden haben. Von denen gibt’s mehr, als die meisten Leute ahnen.

Was du beschreibst, ist natürlich sehr merkwürdig, aber weit verbreitet. Car brain 🤷

@kommaKucken @ulid000 @pluhmen @Azetbur
Kein Problem. Musst dich nicht rechtfertigen.
Es gibt leider genug Leute,die ihre 🚗🚗 zum Brötchenholen nutzen.
@pluhmen @Azetbur
Kann man auch nicht erklären
@pluhmen @Azetbur
Und mittlerweile Normalität, Spritkosten sekundär.