Ich bin heute zum ersten Mal seit Monaten wieder eine längere Strecke Autobahn gefahren. Ich hatte, wie meist, den Tempomat meines eAutos auf 110 km/h eingestellt und bin andauernde mit Karacho von Verbrennern überholt worden. Einige Menschen sind beim #Spritpreis wohl schmerzbefreit. Und machen ihn damit für andere teurer

@ulrichkelber Ich habe bislang nie ein Auto besessen, sondern wo es geht Bahn und Öffis genutzt..
Und trotzdem sagt mein GPS, dass ich heute 1000km mit nem (Mietwagen-)Verbrenner zurückgelegt habe.
Ja, Preis war egal. Und 110 km/h waren es auch nicht.

Und gleichzeitig halte ich das Framing zur Responsibilisierung Einzelner für problematisch.
Welchen Handlungsspielraum hat ein Einzelner? Wie viel Tonnen verbrennen Schiffe im Hamburger Hafen, weil Olaf den Landstrom nicht gefördert hat?

@_m Ich habe da folgende Haltung: Erstens sich für das Große einsetzen und zweitens selbst das Kleine tun. Hier ging es aber vor allem um meine Verwunderung, dass Menschen selbst bei solchen Preisen noch nicht einmal wenigstens so 30% Verbrauch einsparen.
@ulrichkelber @_m sehr viele Autos in Deutschland sind Firmenwagen mit Privatnutzung, da zahlt der Arbeitgeber den Sprit. Einige weniger Helle finden, die (fixe) Versteuerung für sie lohnt sich besonders, wenn sie viel anderer Leute Geld dafür ausgeben können. Nicht nur schnell fahren, sondern auch möglichst viele km.