Tja, liebe Leuts mm Noch nie was "geliefert bekommen, noch nie was im Internet bestellt. Nur ein Mal, Künstlerbedarf im Ausland aus dem schweizer Ausland bei der Firma direkt, spezielles Papier. Und nicht für mich,für die Ex. Die letzten Rollen noch erwischt. 300 oder tausend Euro. Preis war OK. Ich hab's ja nicht gezahlt.

@geist

VorBILDlich. 👩🏻‍🎨

@JohnMeils Genau!
War leider einzige Möglichkeit. Anrufen hab versucht. Ich wurde "gezwungen"! Verdammte Käsediktatur!

@geist

Handgeschöpftes Büttenpapier von Gmund oder Hahnemühle liegen ja auch nicht überall in den Läden herum. Genauso wenig wie das Papiersortiment von Arches.
Was will man machen 🤷

@JohnMeils Naja. Ist schon speziell. Gab nur paar Kunden. Baselitz. etc. Zeichnen. Ernsthaft. Nicht Chichi. Hat Gründe.
Sowas halt. Grösseres Format.
@geist @JohnMeils
Erinnert sehr an die Décalcomanien von M. Ernst wie zum Beispiel "Europa nach dem Regen II" oder die Barbarenserie. Auch kein Schnickschnack und für diejenigen die sehen und verstehen wollten klar.

@geist @JohnMeils

Geist,
ich bin 🤏 inkonsequenter, als Du:
Ich lasse mir ein mal jährlich 5 Liter eines ganz bestimmten Olivenöls einer Kooperative liefern.
Das bekomme ich in HH Nirgends.

Und: Einmal liess ich mir ein Plakat von Kurt Schwitters vom Sprengel-Museum Hannover schicken (Das ging per Post 2x hin und her, da die Post mit dem Plakatrollentransport nicht zurechtkam.)

Sonst auch immer persönlich in Läden:
Das Witzigste waren die Unterhaltungen in HHer Läden bei meiner Suche nach einem Eierschalensollbruchstellenverursacher ...
(das klingt jetzt so shoppinggeil ... Nein, das ist das schrägste Stück in meiner sonst bescheiden bestückten Küche)
🙋‍♀️

@Sylvia_Nora @JohnMeils Hat weniger mit Konsequenz als mit echtem Bedürfnis zutun!Sag ja,da Papier. Sonst ging nix. Und sehe kein Problem bei Produzenten. Nur Amazon etc. Mein Lieblings Oliöl sitzt auch in Italien. Nicht hier im SM. Hab schon öfter dran gedacht.

@geist @JohnMeils

Ja, Amazon geht für mich überhaupt gar nicht ...

Habe keine Geschirrspülmaschine, keine Kaffeemaschine, nur ne grosse Espressoschraubkanne, kein Auto, kein Smartphone (nur ein altes Nokia-Handy), keine neuen Klamotten ...
Bin, bis auf das Eiersachalensollbruchding und ab und zu mal ein neues Buch, recht bedürfnislos.
Ja gut, ich schätze guten Kaffee, frisches gutes Essen, meist fleischlos, französisch- und mittelmeerküchenlastig und ab und an (wenn ich keine Frühdienste habe) einen guten Wein ...
Von Läden und Märkten meines Vertrauens.

(Einen schönen Papierladen gibt es hier auch noch, die Druckwerkstatt Ottensen:
Manchmal schreibe ich noch Briefe.)
🙋‍♀️

@Sylvia_Nora @JohnMeils Wer braucht mehr? OK, Reisen vielleicht. Amazon ist die Notlösung nach allen anderen Lösungen in der Not vielleicht. Aber dafür ist es ja nicht da.Sondern weil Leute keinen Bock haben in Buchläden etc. zu gehen. Wo sie ihnen die Bücher etc.auch bestellen. Zur Not leider auch über Amazon.Was schlimm genug ist.Aber die Zeit,ja,ja. Und die haben die Lager. Mich macht's nur noch müde und traurig.

@geist @JohnMeils

Ja geist
ich bin so froh, dass mein Lieblingsbuchladen das Haus vor Jahren mit dem Mietshäuser-Syndikat gekauft hat.
Manchmal verbringe ich nach dem Frühdienst Regennachmittage darin.

Reisen, ja, okay
klingt komisch, wenn ich sage, hab schon viel gesehen, in einer rastloseren Zeit, auch länger unterwegs gewesen ... meist über Land und Wasser (geflogen bin ich früher nur insgesamt 4x -> 2x Hin und zurück: Jugendsünden).
Jetzt seit Jahrzehnten nicht mehr.
Mir genügen derzeit Nahziele, ist ja nicht weit zur Nord- bzw. Ostsee, in die Niederlande ...
La belle France, okay, iss etwas weiter, aber mit Zug erreichbar etc...
🙋‍♀️

@Sylvia_Nora @JohnMeils
Frankreich ne Entspannung, find, von hier. Reise auch nicht mehr. Weltreisen waren eh nie drin, was Schad ist. Geht halt nicht im Moment. Aber fehlt halt.

@geist @JohnMeils

weiss nicht, ob das im Moment noch schön wäre ... Mal abgesehen von den heutigen um sich greifenden unsäglichen politischen Verhältnissen.

Klar gibt es immer noch überwältigende Natur, will nicht schwarzmalen.
Ich finde nur, dass die Tourist*innen mittlerweile (also früher: me Too) ÜBERALL sind -> die Speerspitzen von Neckermann und Co. und alles kaputtwalzen und entstehende Kontakte in anderen Ländern kapitalisieren.
Seitdem mir das klar wurde, also schon länger, backe ich kleinere Reisebrötchen.

Ja, die Erinnerung an schöne (nicht-kapitalistische) Begegnungen, und umwerfender Natur kann mir Niemend mehr nehmen (ausser vielleicht später ne Demenz).
🙋‍♀️