Vor vielen Jahren – lange bevor ich in die Politik gehen wollte – habe ich als Christin gegen das #Tanzverbot demonstriert, indem ich öffentlich still getanzt habe … und es damit in die Abendnachrichten (zdf?) geschafft.

Meine Haltung dazu hat sich nicht geändert: dass ich an #Karfreitag selbst (eigentlich) nicht tanze, ist das eine; zu akzeptieren, wenn die Staatsmacht Menschen das Tanzen verbietet, … das ist etwas ganz anders.

Freiheit der (und von!) Religion, ist immer die der anderen.

@AwetTesfaiesus Tja, ich als Christin bin anderer Ansicht:
Einmal ein Tag voller Ruhe - das schadet niemandem. Im Gegenteil.

Unsere Welt ist eh viel zu viel, zu laut, zu hektisch.

Dass immer und überall alles geht, tut uns nicht gut. Daher gab es schon im jüdischen Leben den Sabbat. Er ist für den Menschen da.

Und wenn Menschen immer und überall alles zur Verfügung haben: Wo ist das Besondere?
Wo ist die Ruhe?
Wo ein Rhythmus?

@andabahn @AwetTesfaiesus Du lenkst ab vom Thema. Es geht darum, ob eine Gruppe - inzwischen eine Minderheit - allen anderen diese Ruhe aufzwingen darf. Und zwar über jegliches Mass von Rücksichtnahme hinaus und ohne eine irgendwie (verfassungsmässig belastbare) Begründung.

Es geht auch darum, wie im Vergleich dazu mit anderen religiösen Befindlichkeiten umgegangen wird. Werden Restaurants im Ramadan erst nach Sonnenuntergang geöffnet oder Nahrungsmittelwerbung bei Sonnenlicht verboten?

Das Hauptproblem bei deinem Post und bei der ganzen Diskussion liegt meiner Ansicht nach in „als Christin". In der Idee, dass dies in unserer pluralistischen Gesellschaft irgendeine allgemeinverbindliche Relevanz haben sollte.