Was ich aus Freundes-, Bekannten- und Unternehmenskreisen höre, macht mich nachdenklich - eigentlich fassungslos: Fast überall wird mittlerweile nur noch mit KI »programmiert« – der Code wird kurz von jemandem überflogen, der früher mal selbst entwickelt hat. Wenn sich das so fortsetzt, wird in ein paar Jahren kaum noch jemand wirklich programmieren können. Fehler verstehen, debuggen und Softwarearchitektur? Wird nur noch eine handvoll können. Auweia. 🙄

#KI #Programmierung #SoftwareEntwicklung #Tech

/kuk

@kuketzblog
Man kann sich leider schwer dagegen behaupten, zumindest für die Brot- und Butteranteile der Entwicklungsarbeit ohne KI zu arbeiten.

Ist fast so wie wenn man Handwerker beauftragen würde, die damit werben, dass sie nur mit amish-like handbetriebenen Werkzeugen unterwegs sind und damit ein Vielfaches der Zeit brauchen und abrechnen würden.
Wer ist dazu heute bereit?
Nur noch vereinzelt wohlhabende Menschen als Luxus Konsum.

Gleiches gilt für Waschmaschinen, siehe
https://www.youtube.com/watch?v=6sqnptxlCcw

Wenn man Programmier-Helfer vergleicht mit Scriptkiddy Copy& Paste von Stackoverflow und bootstrap-Frameworks wie SpringBoot, dann ist es eigentlich auch keine Sprungtechnologie.

Was bisher weiter nicht geht: Jemand ohne IT Kenntnisse baut sich eine App für Multi-User Public Zugang. Das wird der Person um die Ohren fliegen.

Shadow IT, früher mit Excel und VB verbrochen, steht dagegen jedem offen, der einfache Sätze formulieren kann. Natürlich mit den gleichen Vor- und Nachteilen.

Für mich als jemand in der IT Branche bleibt die entscheidende Frage:
Bleibt es bei LLM als Arbeitskraftverstärker (Utopie, aus Devs werden Architects) oder steuern wir auf das Ersatz-Szenario zu (Dystopie)?

Hans Rosling and the magic washing machine (2010)

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Ja, da hast du ein paar gute Aspekte raus gestellt, @st3fan.

Im Hinblick auf deine Frage, ob LLMs Arbeitskraftverstärker bleiben (Utopie, aus Devs werden Architects), sehe ich leider schwarz – insbesondere auch was die Erhaltung der #FreieSoftware Prinzipien angeht – wenn sich die Haltung etabliert, dass #Architekturarbeit nicht selbstständig dokumentiert, kommuniziert und zugänglich gemacht werden muss, da man ja einfach den Code (von einer #OpenSource Software) in ein #LLM schmeißt und die dir dann sagt was das für eine #Softwarearchitektur sei. 

Leider gibt es diese Haltung bereits, siehe: https://youtu.be/ukJlNSEObEs?list=PLq-odUc2x7i_CkIlwiKrIKXLdmQgFxhCL&t=1637

@kuketzblog

Jos Poortvliet – Beyond the license: measuring real openness in open source #FOSSBack

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@thisven
Danke für den Link
@kuketzblog