Banale Frage, komplexe Antwort? Liebe #Datenschutz-Nerds:

Angenommen, ich wohne neben Marlis Meier in der Gartenstr. in Stuttgart.

Ich habe zu Marlis keine weiteren Bezug außer, dass ich weiß, dass sie weiß, dass sie eben im Nachbarhaus wohnt. Das weiß ich, weil es mir eine andere Nachbarin erzählt hat.

Ist es (rechtlich und moralisch) zulässig, in ein x-beliebiges LLM (sagen wir ChatGPT) folgendes eintippen:

"Marlis Meier wohnt in der Gartenstr. 3 in Stuttgart"?

@AwetTesfaiesus Die Frage ist, in welcher Funktion du das tust. Privat? Als angestellte oder Unternehmerin? Als Bedienstete im Staatsdienst? Da hast du die ersten Unterschiede, wer was darf oder sich einen Consent einholen muss.

@AwetTesfaiesus @lennybacon

Es besteht nicht der geringste Grund, dass Vorlesetechnik für Blinde alle Texte an einen Server irgendwo in der Welt schickt, wo sie für immer gespeichert und ausgewertet werden. Diese Beispiele werden mit böser Absicht konstruiert, um zu suggerieren, dass das Ganze für bestimmte Personen einfach notwendig wäre, und dass man dann ja gar nichts mehr machen könnte.

Barrierefreiheit - So hilft die künstliche Intelligenz

Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz bieten auch für sehbehinderte und blinde Menschen neue Möglichkeiten. Sprachmodelle beschreiben die Umgebung.

Deutschlandfunk Kultur

@guy_bockamp @jk @AwetTesfaiesus Wirklich so gut wie jede*r wirft alle mögliche Scheiße in LLMs die bei Providers laufen. Die dümmsten Fragen. Unter anderem weil die Medien da ganz toll animieren „Probier es doch auch mal“. Datenschutzrechtliche, Ökologische oder überhaupt irgendwelche Bedenken - leider Fehlanzeige.

LLM nur da wo sie Algorithmen gegenüber sinnvoll genutzt werden.
Lokale Modelle sind immer vorzuziehen.

@lennybacon @jk @AwetTesfaiesus

BTW: Persönlich denke ich, wir brauchen dringend ein Grundrecht darauf, gänzlich frei von Interaktion mit KI leben zu können.

@guy_bockamp @jk @AwetTesfaiesus Das wäre sehr schön. Neben Digitalzwang gibt es ja nun auch einen KI-Zwang.