@Regez @adhs
Das ist pauschal wirklich schwer zu beantworten, da das selbst individuell von so vielen Faktoren abhängt (Wochentags o. Wochenende, wie anstrengend war der Tag bisher uvm.).
Ich bin da mit ebenfalls betroffenem Kind im Grundschulalter an schlechten Tagen manchmal auch mit meiner Weisheit am Ende. Wenn ich den Eindruck habe, dass an diesem Tag das Pensum erschöpft ist, schreibe ich auch mal der Lehrerin, dass wir das an einem besseren Tag nachholen. Da sind wir aber bzgl. Schule und Lehrerin auch in einer glücklichen Situation, was das Verständnis betrifft. Das kenne ich aus dem Bekanntenkreis auch anders.
Manchmal gibt es auch erst 1 Std. oder länger ein riesiges Drama und plötzlich sind dann alle HA ohne nennenswerte Pause in 20 Minuten erledigt. Bei uns ist es aktuell also ein ständiges Fahren auf Sicht.
Im Rahmen einer Reha hatte ich dieses Jahr allerdings die Gelegenheit an ein paar Terminen für ein Elterncoaching teilzunehmen. Das fand ich extrem bereichernd und möchte etwas in dieser Art auch fortführen. Die wenigen Termine haben meinen Werkzeugkasten schon erheblich erweitert, was mir seither schon häufiger eine große Hilfe war.
Die Haupterfahrung:
Wenn man mehr Optionen im Repertoire hat, um auf eine Situation reagieren zu können, stellt sich nicht so schnell das Gefühl von Hilflosigkeit ein. Meiner Erfahrung nach ist genau das ein Haupttreiber für Frustration bei sich selbst und in der Folge oft ein Garant für eine eskalierende Situation ist.
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Ich hoffe, da waren ein paar brauchbare Gedanken dabei. Auch, wenn ich deine Frage nicht direkt beantworten konnte 🙂