Männer jetzt unter Generalverdacht zu stellen, das ist sexistisch
Männer jetzt unter Generalverdacht zu stellen, das ist sexistisch
@geist Siehste - genau das sage ich nicht. Ich bestreite nicht, dass es diese patriarchalen Strukturen gibt, diese Frauen im Regelfall benachteiligen usf. Das steht außer Frage. Das Prob. ist die Schubladisierung: Ich (persönlich) gebe jedem Menschen (Hautfarbe, Geschlecht, sex. Ausrichtung - wurscht) nach Möglichkeit zuerst einmal einen Vertrauensvorschuss. Und dann mal gucken. (Das ist schwer, weiß ich, jeder hat seine Vorurteile. Aber ich probier's. )
@geist @scheichsbeutel @Labonitamascota
Es trägt wenig zu einer Lösung bei. Wenn alle Männer automatisch ab Geburt genetisch bedingt vergewaltiger sind dann erkläre mir wie du dieses Problem lösen willst?
Wir haben definitiv ein systemisches Problem mit einer gewissen Sorte Männern und deren Gewalt richtet sich auch gegen andere Männer. Schau mal in die Gewaltstatistik wie viele Männer ebenfalls Opfer von der Gewalt anderer Männer sind.
@geist @scheichsbeutel @Labonitamascota
"Alle Männer" würde unweigerlich eine genetische komponente bedingen und dann könnte ich systemisch wenig ändern, im Gegenteil, dann könnten wir uns ja rausreden weil Männer halt nunmal so sind.
Männer haben zwar einen höheren Sexualtrieb und meist mehr Testosteron aber ich denke nicht dass es allein daran liegt. Es sind eher gesellschaftliche Probleme und der ganze Stress ist auch nicht förderlich.
@jedes_jahr_ein_neues_protokoll @geist @scheichsbeutel @Labonitamascota
Das Lied ist jetzt wie alt?
@jedes_jahr_ein_neues_protokoll @geist @scheichsbeutel @Labonitamascota
Die Ärzte. Männer sind schweine.

from the album Mit Kartoffel und Kippe
@zynaesthesie @geist @scheichsbeutel @Labonitamascota
Ist nicht meine These sondern das Ergebnis von Studien.

Viele haben es vermutet, jetzt ist es auch wissenschaftlich belegt: Männer sind stärker sexuell motiviert als Frauen. Sozialpsychologen der Universität des Saarlandes haben diesen Unterschied nun erstmals quantifiziert. Sie haben dafür die sexuelle Motivation aus psychologischer Sicht genauer definiert und in einer Meta-Studie mehr als 200 vorhandene Studien mit über 620.000 Teilnehmern ausgewertet. Dabei haben sie auch berücksichtigt, dass die Selbstaussagen der Befragten bei diesem sensiblen Thema möglicherweise nicht immer korrekt sind. Ihre Forschungsergebnisse werden in der renommierten US-Fachzeitschrift „Psychological Bulletin“ erscheinen und sind online bereits veröffentlicht.
"Wir gehen davon aus, dass die sexuelle Motivation wie andere komplexe menschliche Eigenschaften sowohl von sozialen als auch von genetischen Faktoren bestimmt ist. Wenn zum Beispiel Kinder schon beobachten, dass Männer und Frauen ihre Sexualität unterschiedlich ausdrücken und andere dies wertschätzen oder ablehnen, lernen sie, sich später entsprechend zu verhalten."
Das muss diese nachgeburtliche Genetik sein. 😄
@xepia_ @zynaesthesie @geist @scheichsbeutel @Labonitamascota
Genau das ist ja die soziale komponente von der ich spreche und das nicht "alle Männer" genetisch Triebtäter...
Oh, ich dachte, das sollte "Männer haben einen höheren Sexualtrieb" belegen.
(Dass sie dagegen sozusagen kulturell aktiver geprägt sind, ist ín dieser Diskussion ja, glaub ich, allseits Konsens.)
*seufz* Korrelation ist nicht Kausalität. Und undifferenziert: selber. ✌️🙂
Wenn die Kultur sagt (womit die Hermetik ja beginnt): Was kontingent ein Mann ist, bekommt diese und jene Rolle, ist das Verhalten der Rolle entsprechend erstmal ebenso Kultur (oder System, was immer) und das Benennen ebenso keine Genetik.
Wenn das Patriarchat sich hier einen zurechtkausalisiert, geht die zugehörige Kritik an denen, die's merken und benennen, fehl.