Die Sicherheitskampagne von #HVV und Co in Hamburg geht für viele Frauen an der Realität vorbei. Catcalling ist Alltag – auch in den Bussen und Bahnen.
Aber diese Form von Belästigung kommt in der Sicherheitskommunikation kaum vor. Mali-Janice Paede beschreibt im Interview: Sicherheitsteams wirken eher wie Kontrolleure als wie Unterstützer.
Ihr fehlt das klare Signal: Catcalling wird nicht toleriert! Betroffene wissen oft gar nicht, an wen sie sich wenden können

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Catcalling in Hamburg: Es passiert auf dem Rad, in der Bahn und mal eben im Vorbeigehen – NAHVERKEHR HAMBURG

Für viele Frauen und Mädchen sind anzügliche Blicke, Gesten und Kommentare über ihren Körper Teil des Alltags. Die Hamburgerin Mali-Janice Paede schildert im Interview, wie sie ihr Mobilitätsverhalten anpasst, um Catcalling zu vermeiden, warum die Sicherheitskampagne des HVV aus ihrer Sicht zu kurz greift – und was Hochbahn und Co. ändern müssten, damit Frauen sich in Bussen und Bahnen sicherer bewegen können.

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@anreidl In der Bahn auch sehr relevant: stille Belästigung durch unnötigen Körperkontakt. Ich fahre seit über 30 Jahren Öffis und egal wie voll es wird und wie breit/groß/alt die beteiligten Körper sein mögen - aufgezwungenen Körperkontakt erlebe ich fast täglich und zwar ausschließlich durch Männer. Besonders häufig erlebe ich es am Fensterplatz sitzend, dass Männer sich Schulter an Schulter, Oberschenkel an Oberschenkel neben mich pressen und nachrücken, sobald ich versuche dem auszuweichen.
@deepsy Danke für den Hinweis. Das kenne ich auch, hatte es in dem Kontext von Catcalling tatsächlich vergessen.