Der Dieselpreisanstieg liegt aktuell bei 66 Cent.

Als die #Bauern auf die Barrikaden gegangen sind und von existenzbedrohenden Preisen geschrien haben ging es um den Entfall des Agrardiesel-Zuschusses in Höhe von rund 22 Cent. Drei mal weniger als jetzt und kein Bauer Demonstriert…

Ging es damals gar nicht um den Diesel Preis, sondern nur um die Stimmung in der Presse gegen die Grünen?

#dieGrünen #Diesel #autokorrektur

@eWe Die Bauernproteste damals wurden oft auf „22 Cent Agrardiesel“ runtergebrochen.
Wer das so erzählt, verschweigt den Rest.

In der Landwirtschaft geht es seit Jahren um ein ganzes Bundel an Problemen. Steigende Kosten, immer mehr Bürokratie, Auflagen von allen Seiten, unsichere Planung, dazu der Eindruck, dass über sie geredet wird, aber selten mit ihnen.

Kritik an der Politik ist wichtig, aber wer so tut, als wären Bauern damals nur für ein paar Cent Diesel losgezogen, macht es zu einfach.

@TinoPfeilschifter Wer sich in Deutschland über ausufernde Bürokratie beschwert, stellt sich vor allem selbst ein Armutszeugnis aus: Das meiste, was besonders Bauern und Lebensmittelproduzenten als "Bürokratie" verunglimpfen, ist ganz normale Dokumentation im Rahmen des Einkommensnachweises und der Qualitätssicherung. Wenn diese Leute Bürokratieabbau fordern, fordern sie vor allem ein Recht auf Steuerhinterziehung, Pfusch und Schlamperei.

@eWe

@TinoPfeilschifter Das Problem der Bauern sind technischer Schwanzvergleich mittels vollkommen unrentablen, weil völlig überdimensioniertem Maschinenpark sowie die absolute Abhängigkeit von Monopolisten wie Metro oder Tönjes.

Wenn der Bauernverband etwas für seine Mitglieder tun wollte, würde er daran arbeiten, diese Monopole zu zerschlagen. Mein Eindruck hingegen ist, dass der Bauernverband die Interessen der Monopolisten vertritt, statt die der Bauern.

@eWe