Der Begriff „woke“ wird oft als Vorwurf benutzt. Gemeint sind meist Themen wie Vielfalt, Gleichberechtigung und Schutz von Minderheiten. Diese Themen werden dann schlecht gemacht. Das ist ein bewusstes Framing. Es soll Engagement für Menschenrechte lächerlich machen.

#Woke #Politik #Menschenrechte #EinfacheSprache

@SchreibeEinfach kurzgesagt: Das Grundgesetz ist heutzutage Woke.
@unnon89 @SchreibeEinfach Klar, das ist ja das "Antifaschistische Manifest"
@SchreibeEinfach naja, ich mach den Begriff schlecht, weil er linksliberal ist und vom Klassenkampf ablenkt. Nur weil Minderheiten gleicbberechtigt Partizipieren können wird der Wettbewerb nicht abgeschafft. Nur weil eine Transfrau Bürgermeisterin werden kann, ändert das nicht, dass kein Geld für Infrastruktur in der Stadt da ist.
@bookstardust @SchreibeEinfach eigentlich beschreibt woke ein generelles Bewusstsein für soziale Ungleichheit. Nicht nur gegenüber Rassismus und Sexismus. Leider hat sich die Verwendung des Begriffs davon entfernt, auch durch die Übernahme als Kampfbegriff/Feindbild aus der rechten. Dadurch ist der Begriff inzwischen verbrannt.
Ich benutze ihn inzwischen auch mehr abwertend, weil er für mich mehr in Verbindung steht mit einer Oberflächen vor allem von Firmen zur zu schau gestellten Vielfalt, die aber nichts wirklich verändern will. Letztens habe ich den Film Louise-Michel gesehen. Am Ende konnte ich ihn am besten beschreiben als woke ohne woke zu sein. Also er behandelte alle Themen die zum woke sein gehören, ohne dabei diese Oberflächlichkeit zu haben.