CBT-Studien bei ME/CFS: Viele erfüllen Erwartungen statt Wirksamkeit zu untersuchen. Positive Schlussfolgerungen basieren auf anderer Fragestellung als der zuvor angegebenen, ohne Kenntlichmachung. Das Ergebnis steuert rückwirkend die Methode. Das ist ein strukturlogisches Muster: Post-hoc-Rescue.
Das sind keine Einzelfälle. Nachträglich abgeschwächte Erfolgskriterien. Nicht offengelegte Interessenkonflikte mit Berufsunfähigkeitsversicherern. Anbieter kommerzieller Programme als Co-Antragsteller eigener Wirksamkeitsstudien. Datenzurückhaltung. Dann: Othering der Kritiker. #MECFS #Forschung
Das nennt sich nicht „Evidenzlücke“. Es ist strukturelle Kopplung und Pfadabhängigkeit: Ein Paradigma reproduziert sich so, wie es Leitlinien, Gutachterwesen und Kostenträgerlogik miteinander koppelt. Und wer das benennt, wird zum Problem erklärt. Es scheitert nicht an Biomarkern. #MECFS #LongCOVID
Und nicht das verzerrte Ergebnis allein ist das Problem, sondern die Schlussbewegung, die sich trotz formaler Diskussion vollzieht: Es fällt auf, wie aus hoher Heterogenität, subjektiven Outcomes und fehlender Langzeitwirksamkeit dennoch wieder klinische Nützlichkeit für CBT bei ME/CFS erzeugt wird.