#Krieg ist schrecklich. Meine Empathie gilt allen Betroffenen, ohne Unterschied, wo sie leben.

Und doch bin ich überzeugt, dass Krieg bei einigen Gesellschaften wohl einen bitter nötig gewordenen Lernprozess in Sachen #Menschlichkeit initiieren kann.

Wer jahrelang als Gesellschaft fanatisch einen Genozid unterstützt, der hat tatsächlich seine eigene #Humanität zerstört und hält nicht animalische – denn Tiere verüben keine Massenmorde an der eigenen Art, sondern bestialische Werte hoch.

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Es ist nämlich falsch zu denken, nur die politische, wirtschaftliche und intellektuelle Elite eines Landes oder gar nur die politisch mächtigste Person seien allein für solch monströse Verbrechen #verantwortlich.

Nein.

Genozide werden – vor allem in Demokratien – diskursiv, materiell und durch das Alltagsverhalten fast jedes einzelnen #Individuums ermöglicht, erlaubt und auf den Weg gebracht.

Es ist zudem eine Katastrophe, dass der Krieg am Ende auch die Genozid-Gegner(innen) trifft.

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