@lukas
Ja, die einzig plausible Erklärung, die ich bisher gefunden habe, war: Wenn man in einem Raum weniger heizt, weil die Fensterfläche nicht mehr so kalt ist, dann können kalte Ecken des Raums von der Temperatur her unter den Taupunkt geraten.
Ich habe also mal mit einem Infrarot-Thermometer in unserem „schlimmsten” Zimmer nachgemessen, und auch bei -10°C draußen sind die Ecken zwischen schlecht isolierter Dachschräge und nicht isolierter Außenwand noch mit ausreichend Temperatur-Abstand zum Taupunkt.
Besonders lustig ist, wenn sich die Leute dann Zweifachverglasung einbauen, bei der dieser einzig plausible Effekt oben genauso auftritt, wenn man vorher uralte Isolierglasfenster oder noch altes Doppelglas hatte.
Luftdicht sind alle modernen Fenster sowieso.
Zum Glück hat ein Freund von mir gerade ein Ingenieurbüro aufgemacht und sich zum Energieberater qualifiziert. Der, den wir mal da hatten, lebte nicht in unserer Realität - der meinte z.B., wir müssten frieren, so wenig Öl wie wir rausblasen.