Wie ich so überlege, ob ChatGPT mir Müll erzählt, denke ich auch daran, was mir Menschen zu dreifachverglasten Fenstern im #AbenteuerAltbau erzählt haben: Schimmelkatastrophe vorprogrammiert!

Nunja.

Der Luftbefeuchter läuft, um das Klavier gesund zu halten. Um die 30% relative Luftfeuchte hätten wir sonst in der Heizperiode.

@nielso ja ich sag's doch. Alles wie immer, nur at scale.

@nielso Das Märchen hätte ich fast auch geglaubt, da sich die Meinung selbst bei Energieberatern hält und man mit den gar nicht darüber sprechen konnte. Für die ist das Gesetz und Ende und hätten uns kein Go für die Förderung gegeben.

Aber ich wollte das so nicht akzeptieren und habe dann eben mal meine eigene Recherche gemacht und wir haben uns dann für 3 Fachverglasung entschieden.

Wir haben uns diesen Winter so um die 40% bewegt.

Ist aber wirklich extrem wie sich das Märchen hält.

@lukas

Ja, die einzig plausible Erklärung, die ich bisher gefunden habe, war: Wenn man in einem Raum weniger heizt, weil die Fensterfläche nicht mehr so kalt ist, dann können kalte Ecken des Raums von der Temperatur her unter den Taupunkt geraten.

Ich habe also mal mit einem Infrarot-Thermometer in unserem „schlimmsten” Zimmer nachgemessen, und auch bei -10°C draußen sind die Ecken zwischen schlecht isolierter Dachschräge und nicht isolierter Außenwand noch mit ausreichend Temperatur-Abstand zum Taupunkt.

Besonders lustig ist, wenn sich die Leute dann Zweifachverglasung einbauen, bei der dieser einzig plausible Effekt oben genauso auftritt, wenn man vorher uralte Isolierglasfenster oder noch altes Doppelglas hatte.

Luftdicht sind alle modernen Fenster sowieso.

Zum Glück hat ein Freund von mir gerade ein Ingenieurbüro aufgemacht und sich zum Energieberater qualifiziert. Der, den wir mal da hatten, lebte nicht in unserer Realität - der meinte z.B., wir müssten frieren, so wenig Öl wie wir rausblasen.