@ankoeln @MargaXeyat Das Ehegatten-Splitting ist eine unsinnige Subventionierung der Einverdiener-Ehe und gehört abgeschafft, deshalb fordern Feminist:innen das seit langem und zu Recht. Dass das jetzt aus den falschen Gründen geschieht, macht es nicht plötzlich zu was Sinnvollem. Die Zusammenveranlagung, die dem Splitting zugrunde liegt, haben übrigens die Nazis eingeführt.
@kanuka @ankoeln Ach, weißt du, die Allgemeinheit finanziert so viel Dreck, wie z.B. die Steuergeldverschwendung von Spahn, Scheuer und Konsorten, die Cum-ex-Verbrecher, die "Steuervermeidung" der Großkonzerne u.v.a.m. Im Zweifelsfall würde ich erst mal da rangehen, weil ich beim Treten nur eine Richtung kenne, nämlich nach oben.
@kanuka Dass in den meisten Single-Income-Ehen der Mann derjenige mit dem Einkommen ist, liegt doch auch (ist primär?) daran, dass Jobs, in denen mehr Frauen arbeiten, oft schlecht bezahlt sind.
Wenn mehr Frauen in den Arbeitsmarkt hinein motiviert werden, erlaubt das doch den "Arbeitgebern", diese noch stärker auszubeuten, weil mehr von ihnen um einen Job konkurrieren.
Vom ersatzlosen Wegfall des Splittings profitieren genau wie viele Frauen finanziell?
@MargaXeyat
@angel Eine Utopie ist es, solange sie _noch nicht_ verwirklicht ist.
"Eine Utopie ist der Entwurf einer möglichen, zukünftigen, meist aber fiktiven Lebensform oder Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist."
Und ja: In der Verwirklichung der Utopie würden alle Geschlechter gemeinsam ihre eigene Nahrung produzieren. Ohne dass Geld im Spiel ist.