Die Kosten können nicht mehr gedeckt werden.
Gratulation an alle Experten.
@DC4DD vielleicht ist das Geschäftsmodell jener Lokalzeitung (ist die überhaupt noch lokal?) nicht mehr überlebensfähig??
Das Oroblem ist nicht der Mindestlohn, sondern Geschäftsmodelle die dessennUntergeabung/Umgehung notwendig machen…
@kkarhan Nachtrag zu deinem Hinweis "falsches Geschäftsmodell": vollkommen richtig. Hat nicht funktioniert mit dem Mindestlohn. Er wird aber nicht untergraben, sondern man stellt die Leistung ganz ein.
Das zum Mindestlohn alternative Modell ist: Die Zeitung kostet etwas. Kann funktionieren, muss aber nicht. Das liegt an Konsumenten wie Du und ich.
Der Effekt ist unter dem Strich wahrscheinlich gleich: keine Nachfrage, keine Jobs. Nicht mal mit Mindestlohn.
@DC4DD klingt zwar shice, aber dann ist das so.
Ich wüsste nur leider keine Lösungen außer:
@kkarhan Ja, aber es ging mir hier eigentlich nicht um die Existenzfrage einer Zeitung (nur Anzeigenblatt mit etwas Journalismus drin), sondern aufzuzeigen, dass Mindestlohn auch Einnahmequellen und/oder kostenlose Leistungen für die Leute auch killen kann (wie in meinem realen Beispiel).
Ich bin übrigens aktiv im Vorstand einer Gewerkschaft und der Letzte, der die Ausbeutung von Arbeitnehmern gut findet. Trotzdem kann man solche Entwicklungen halt nicht ignorieren. 🤷
@DC4DD ich ignoriere das auch nicht, im Gegenteil!
@[email protected] @[email protected] also *"Suizid qua #Enshittification"* sozusagen… - Wundert mich kaum… https://infosec.space/@kkarhan/116294073565310948
@DC4DD @kkarhan Onlinezeitung könnte funktionieren wenn die Qualität passt - hilft nur den Austrägern nicht.
Hier ist die Qualität der Artikel und die technische Umsetzung (keine Filterung nach nur den Ort betreffenden Artikeln, alle 2 Tage neu einloggen, kein RSS) inzwischen aber so schlecht, das wird demnächst deabboniert.
@stereo4x4 @DC4DD also "Suizid qua #Enshittification" sozusagen…
@[email protected] klingt zwar shice, aber dann ist das so. - Dass es sinnvoll wäre, lokale Medien mehr zu fördern steht außer Frage. - Dass eine Einstellung von Print-Zustellung nachteilig ist genausowenig. Ich wüsste nur leider keine Lösungen außer: - Zeitung als e.V. neugründen und durch Freiwillige betreiben (Dekommerzialisieren! Siehe @[email protected] ) - Anzeigenpreise u.ä. anheben um die Kosten zu decken (weil das machen alle anderen ja auch!) - Auf Abomodell und/oder Kioskverkauf umstellen. - Ggf. Statt Zustellungen einfach Abholstellen machen, weil dann brauchts nicht 120 Leute sondern nur 1-5…
@Kerpaxx @stereo4x4 @DC4DD Ja warum wohl?
Der #Mindestlohn ist vielleicht ein Faktor, aber nicht #Ursache!