Ich habe heute aber den defekten PC zu Ende diagnostiziert und das vorletzte Modellbahnbrett geklebt. Wenn ich es schaffe, schnell an ein neues PC-Netzteil zu kommen, könnte ich morgen mit dem ganzen Zeug fertig werden...
Der PC lebt wieder, die Bretter sind im Regal, dasselbe ist auch wieder (aber noch nicht endgültig – unter der Bahn habe ich Platz gelassen, der gefüllt werden kann, wenn man da nichts mehr löten muss) eingeräumt, und der Kork, auf dem die Gleise verlegt werden sollen, ist da.
Heute haben wir ein paar Gleise auf einer Korkplatte und Pappe "festgenagelt". So konnten wir die Korkbettung für die 90°-Kurven richtig zuschneiden. Außerdem konnten wir so auch in der Praxis bestätigen, dass alle Fahrzeuge die Radien vertragen.
Nach diesem Erkenntnisgewinn konnten wir Kork für die beiden Hauptgleise und das eine parallele Nebengleis auf die Platten kleben. Die anderen Nebengleise fächern sich relativ weiträumig auf, die werden später ihre eigenen schmalen Korkstreifen bekommen.
Zu Weihnachten soll man Zeit mit lieben Menschen zu verbringen.
@flyingtomoon und ich haben heute zum Beispiel zusammen Flexgleis zugeschnitten, Kabel drangelötet, Löcher für Weichenantriebe gebohrt...
Gestärkt vom Weihnachtsessen ging es heute zurück auf die Gleisbaustelle. Das durchgehende Hauptgleis liegt jetzt bis zur Anschlussweiche der Papierfabrik!
Wir haben es um die Kurve und in das Fiddle Yard geschafft. Mit z.B. einem LINT könnte man jetzt schon vorbildgerechten Betrieb der Epochen V und VI machen - immer schön vom Fiddle Yard zum Endhaltepunkt im Stichstreckenblock und wenig später retour. 😁
Leider ist das vorhandene Rollmaterial, wenn's auch damals größtenteils ohne einen besonderen Plan eingekauft wurde, mehrheitlich in den Epochen III und IV zuhause, also werde ich wohl noch Nebengleise bauen müssen...
Das Anschlussgleis der Papierfabrik liegt nun auch bis ins Fiddle Yard. Die Silberlinge kommen tatsächlich gut durch diese Kurve durch, auch wenn sie nicht glücklich damit wirken. Im Normalfall fährt auf dem Gleis aber auch nur die Köf II mit Güterwagen.
Das ist außerdem das schöne an so einer Regal-Modellbahn: man sieht die engen Bögen nur von innen. Das sieht direkt deutlich weniger schlimm aus als der gleiche Radius von außen betrachtet.
Heute habe ich das zweite Hauptgleis verlegt! So langsam wird ein Bahnhof draus.
Endlich kommt Bewegung in die Sache!
#ModellbahnHätte schon vor zwei Wochen passieren können, wenn ich nicht die Roco-Digitalbox beim ersten Versuch gegrillt hätte... die mochte es nicht so, dass ich versehentlich den Trafo an die Kabel, die eigentlich zum Gleis gehen sollen, angeklemmt hab.
Den Trafo nehm ich jetzt einfach für die Weichenantriebe, und für die Züge selbst konnte ich für kleines Geld eine Märklin MobileStation bekommen. Nur leider vom langsamsten Ebay-Verkäufer unter der Sonne. Deshalb dauerte das ein bisschen.
Heute kommt professionelle Testverkabelung zum Einsatz – das will natürlich noch alles verlötet und geordnet verlegt werden.
Dieses Peco-Gleis zu verlegen ist eine elende Fummelei. Flexgleis zurechtschneiden, Kabel dranlöten, Löcher für Weichenantriebe (die für polarisierte Herzstücke teilweise erforderlich sind!) bohren, lose Extraschwellen unter Schienenverbinder legen, neben Weichen Schwellen mit dem Skalpell zurechtschneiden...
Aber es ist es halt wert, ne? Guckt euch allein mal die DKW an!
Die Optik (unten zum Vergleich die Minitrix-DKW 😵💫) ist dabei ja nur das eine, aber über die Peco-DKW kommt jetzt sogar die kleine Köf II zuverlässig und ohne Kontaktprobleme drüber. Es ist also nicht mal Form vs Funktion, sondern Form UND Funktion vs Aufwand beim Einbau.
Die Peco-Gleise sehen außerdem nicht nur von oben konkurrenzlos gut aus (auch die normalen Weichen haben 10° Abzweigwinkel, vernünftige Radien und filigrane Herzstücke) sondern auch von der Seite -- die Schienen sind tatsächlich deutlich niedriger als die der hierzulande hergestellten Produkte. Und handelsübliche Fahrzeuge kommen trotzdem damit klar.
Ich denk mir bloß vor jeder Tätigkeit erst "ohje, das wird jetzt der schwierigste Teil, da hab ich Angst vor" und dann "ajo, das geht ja eigentlich" und dann "mit bisschen Routine ist das echt ganz einfach, aber das nächste wird jetzt der schwierigste Teil, da hab ich Angst vor".
Aktuell ist Gleise und Weichen verlegen echt ganz einfach, und Weichenantriebe einbauen (die müssen über Kopf von unten an die Platte dran, und zum Umpolen der Herzstücke halt präzise!) wird der schwierigste Teil und ich hab Angst davor.
Ich hatte mich ja erst beschwert, wie viel Arbeit die Gleise machen. Nun aber, fairerweise: es ist Arbeit, die mir wirklich Spaß macht. Ich kann mich da echt den ganzen Nachmittag drin verlieren.
Nur jetzt künftig nicht mehr, denn die Gleise liegen jetzt tatsächlich alle!
Und ihr wisst ja: als nächstes kommt der schwierigste Teil...
Wenn ihr ein paar Wackeligkeiten in der Gleislage seht... dann ist das nur vorbildgerecht. Schon mal längs eines Bahngleises durch ein Teleobjektiv geguckt? Sieht gruselig aus.
(Dass die Nägel noch so weit rausstehen, soll aber natürlich nicht sein -- ich hatte heute nur echt keine Lust mehr, die ganz einzuschlagen.)
Leider ging die Tage die rote V100 auf mysteriöse Weise kaputt. Fährt nicht mehr, produziert stattdessen Kurzschlüsse, sobald sie auf dem Gleis steht. Keine Ahnung, was sie hat. Ich will sie auf jeden Fall reparieren (... lassen?) aber momentan (fast Klausurenphase) hab ich da nicht den Nerv für.
Eine V100 ist für so eine Nebenbahn halt echt keine optionale Maschine. Aber ich wollte eh schon länger eine zweite haben, also wurde das jetzt einfach vorgezogen.
Und der Schienenbus, das ist auch eine lustige Geschichte...
Und zwar hat dieses Ding seit bestimmt fast zehn Jahren nicht funktioniert. War mir dann auch egal, weil besonders gut lief er vorher schon nicht. Stromaufnahme war immer schlimm. Aber als ich bei der V100 eh schon bei Diagnoseversuchen war, hab ich auch den mal wieder angeschaut. Nichts gefunden... aber trotzdem mal aufs Gleis gestellt, "falls in der Zwischenzeit ein Wunder passiert ist".
Fuhr sofort los. Und besser als je zuvor auch noch! Ich kann's mir nicht erklären, aber ich freu mich sehr. Das Ding ist aus meiner Modellbahn-Erstausstattung; ich hab ihn zu Weihnachten von meinen Großeltern bekommen.
Heute Radrennen geschaut, Strade Bianche. Das Rennen der Frauen bis zur letzten Sekunde spannend. Bei dem der Männer hat irgendwann selbst der Kommentator gesagt, "wenn Tadej Pogačar nicht dabei wäre, wär's richtig interessant" -- da hab ich dann ausgeschaltet, den Lötkolben rausgeholt, und stattdessen lieber Kabel an Weichenantriebe gelötet.
Mal schauen, ob es mir beim dritten Versuch gelingt, die richtige gelbe Litze zu kaufen.
Zuerst war die, die ich wollte, nicht vorrätig, und die, die ich stattdessen gekauft habe, stellte sich als quasi unmöglich zu löten heraus.
Beim zweiten Mal hab ich versehentlich den falschen Querschnitt genommen -- nicht schlimm, 0,25 mm² zu viel werden dem Strom nicht weh tun -- und ca. anderthalb Meter zu wenig.
Sobald ich die Litze aus der Postfiliale geholt habe, werde ich wirklich keinen Vorwand mehr haben, die Weichenantriebe nicht zu montieren. Vorher hab ich aber ein paar Nägel rausgezogen und den Gleisplan doch noch mal angefasst. Die Topologie blieb gleich, aber Gleislängen und -zwecke haben sich geändert. Erläuterung folgt.
So hat sich der Gleisplan entwickelt. Das jetzt behobene Problem am gebauten Bahnhof war: die Laderampe (RA) und Ladestraße (Lstr.) waren beide viel zu schmal. Außerdem ist die Bedienung des Kohlehändlers jetzt komplizierer (was auf der
#Modellbahn ja durchaus wünschenswert ist), die ungewöhnliche separate Kopf- und Seitenrampe des Vorbildbahnhofs ist wieder da, und das große Raiffeisen-Lagerhaus steht mehr im Mittelpunkt, statt ganz hinten in der Ecke.
Das Bild vom großen Raiffeisen-Silo und -Lagerhaus am Bahnhof hat sich bei mir übrigens vom Bahnhof Hüffenhardt an der Krebsbachtalbahn eingebrannt. Die ist eine der ganz wenigen "ursprünglichen" Nebenbahnen, die ich von zuhause kenne, die prägt also meine Vorstellungen, wie die Modellbahn aussehen soll, sehr.
Das Bahnhofsgebäude, das ich mir ausgeguckt habe, hat sein Vorbild zum Beispiel auch an einer Badischen SWEG-Nebenbahn.
(Zu meinem Bahnhof fährt aber die Bundesbahn)
Ich hab endlich alle Kabel an den Weichenantrieben dran. Entspannt am Küchentisch Sachen zusammenlöten ist ja auch echt super, aber es war jetzt doch Zeit, einzusehen, dass ich ganz und gar keine Lust habe, über Kopf im Regal mit dem Lötkolben zu arbeiten. Also...
Heute habe ich geträumt, ich hätte mir eine Vollausstattung Ks-Signale für meinen Bahnhof gekauft, und der Anachronismus wäre mir erst nach Einbau aufgefallen.
Heute wird es ernst. Bei der Montage der Weichen hatte ich schon Löcher gebohrt, die mir die Richtung der Stellstange anzeigen. Jetzt die Weichen und den Antrieb in der Mittelstellung festklemmen, Löcher anzeichnen, mit der Proxxon und dem kleinsten Bohrer vorbohren, Antrieb festschrauben...
...und dann funktioniert es nicht.
Und zwar hatte ich bei der Bemessung der Löcher, in denen die Stellstange durch das Brett geht, vergessen, zu berücksichtigen, dass die Stellstange leicht biegsam ist und sich deshalb weiter bewegen muss als die Weichenzungen!
Zum Glück wird der Effekt nach unten hin größer, das heißt, es genügt, das Loch von unten aufzubohren, bis ich gerade so noch nicht die teure Weiche mit dem 10 mm Holzbohrer zerlege.
Danach tut's so wie's soll.
Jetzt "nur noch" die ganzen Kabel anschließen...
Meine Fahrstromkabel sind blau und schwarz. Die Klemmen an den Verteilerplatinen sind mit A und B beschriftet. Ich habe die ersten zwei Kabel festgemacht, BEVOR ich mir eine Eselsbrücke für die richtige Kabel-/Klemmen-Kombination ausgedacht habe.
Irgendwie kann ich mir blAck und Blau aber sogar wirklich gut merken.
Wer ETS2 spielt, kennt das vielleicht von den Scheibenwischern (windscreen wiPer) -- Irgendwann ist die Eselsbrücke so abwegig, dass sie wieder besonders gut funktioniert.
Moment. Es ist in Wahrheit blAu und Black. Ich hab zu viel drüber nachgedacht und mich selbst verwirrt. Andersrum wär's ja gerade einfach.
Eselsbrücke bitte noch mal aktualisieren auf:
A Blau
B Schwarz
AUSSER BEI DEN ANSCHLUSSKABELN DER POLARISIERTEN HERZSTÜCKE, da hab ich irgendwas falsch rum gedacht, da ist es jetzt andersherum 🤡
Fahrstrom: done. Weichenantriebe verdrahten muss ich noch, aber vorher vielleicht noch ein bisschen ~~spielen~~ testen!