An den Rändern
Die Ränder sind immer unruhig,
verlangen uns andere Entscheidungen ab,
als die Zentren.
Nach innen schauen, oder nach außen,
über den Tellerrand,
und vor allem, wie weit?
Sich am Vertrauten festklammern,
oder sich hinaus- und hineinwerfen
ins Unbekannte.
An den Rändern sind die Grenzen
zugleich am stärksten und am durchlässigsten,
Es gibt immer flinke Schmuggler,
die die geheimen Übergänge und Pfade kennen,
und immer Flüchtende,
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