Mal ne Frage in die Runde: Ich bin momentan bei Kunden im Bereich Registermodernisierungsgesetz unterwegs und arbeite quasi daran mit, dass wir alle nicht bei jeder Behörde andauernd die selben Daten, Papiernachweise und 3000 Mal unsere Adresse angeben müssen. Wären ein paar Blogposts über die Protokolle und Prozesse dahinter (die ja auch öffentlich sind) interessant für euch? Seit ich weiß was da kommt, überwiegt für die Digitalisierung in Deutschland bei mir die Hoffnung :D
Danke für die Rückmeldungen - jetzt muss ich ja, ne? ;)
@javahippie In der Olivenöl-Branche habe ich gelernt, dass hoher Druck bessere Ergebnisse bringt.
@ewolff @javahippie mmmm. Nun. Das Gute fließt am Anfang von selber raus. ;)
@jnfrd @javahippie Ein besseres Ergebnis ist Finanzdeutsch für mehr Geld. Beispiel:„Daimler hat dieses Jahr ein besseres Ergebnis erzielt.“

@ewolff @javahippie ah. Sorry. Das ist be Fremdsprache für mich. Kapiert.

Ich unterscheide naiverWeise Quantität und Qualität.

@jnfrd @ewolff Euros sind ja dadurch gekennzeichnet, dass sie fungibel sind. Also hat jeder EUR die gleiche Qualität.
@lars @jnfrd Wirklich? Damals bei der Griechenland-Krise wären die griechischen Euros ja beinahe wertlos geworden.
@ewolff @jnfrd irgendwas mit TARGET-Salden 
@javahippie
Würde mich tatsächlich interessieren. Auch bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit (Kommunalpolitik) würden solche Einblicke helfen. Was man da als Informationen in Ausschüssen und Arbeitsgruppen bekommt ist für mich als Techie einfach nicht befriedigend
@Nekator Ich muss mal schauen wie ich das aufbereiten kann. Wenn du konkrete Fragen zu einigen Dingen hast können wir auch gern so mal reden
@javahippie
Ich komm gerne darauf zurück. Hatte in der Vergangenheit öfter mal mit dem digitalen Bauantrag Berührungspunkte und da war niemand auskunftsfähig bzw. nicht die richtigen Menschen dafür eingeladen.

@Nekator Ist doch alles dokumentiert: Datenaustauschformat XBau 🥲😅

https://www.xrepository.de/details/urn:xoev-de:bmk:standard:xbau_2.6

XRepository 3.0

Das XRepository der KoSIT

@javahippie
Du wirst lachen. Genau diesen Hinweis hab ich auch bekommen. Mehr nicht. 🙈
@Nekator Überrascht mich eher weniger. Die Erfahrung zeigt leider, dass die Schnittstelle sehr theoretisch aufgeplant wird, und das eigentliche Know How oft in den umsetzenden Stellen liegt – traurigerweise also bei externen Dienstleistern (wie mir, soll aber jetzt kein Eigenlob sein). Das Feedback fließt zwar zurück, aber laaaangsam
@javahippie Ist das Ziel, dass man Hoffnung schöpft, oder ist absehbar, dass das eine größere Anzahl Techniker:innen interessieren wird, weil es für sie im Job relevant sein wird?
@ewolff Mein Ziel wäre erst mal informieren (auch wenn es eher technisch wird), was die Leser:innen daraus mitnehmen ist da jedem selbst überlassen. Ich denke aber, dass das in den nächsten Jahren auch für viele Techniker:innen interessant wird, die nicht für Behörden arbeiten. Weil digitale Nachweise dürfen später auch (mit Bürger:innenkonsent) Dritte Stellen abrufen, von daher wäre das gar nicht verkehrt
@javahippie
Für mich wäre eine Erzählung, die die Fachlichkeiten mit aufgreift, lesenswert. Also wie bei der Umsetzung der Anforderungen der Spagat zwischen Datenschutz (Recht auf informationelle Selbstbestimmung, Zweckbindung), Zugänglichkeit/Barrierefreiheit und Nützlichkeit auch lokal, regional und föderal geschafft wird.
@ewolff
@javahippie
Eine Art Insideview also? Würde mich sehr interessieren, wenn auch nur lesend.
@maqy Vielleicht eher Erfahrungsbericht statt "Insiderview", ja. Mir persönlich war anfangs gar nicht bewusst, was da geplant wird und (langsam, langsam) alles miteinander vernetzt
@javahippie
Klingt auf jeden Fall interessant.
@javahippie Ja, wäre interessant für mich.
@javahippie oh ja, Hoffnung! I need it!
@javahippie tldr; ja
Random: neulich gesehen open source ist in der neuen Beschaffungsstrategie der Regierung auch drin. Dann Dateiformat muss frei sein und https://www.linkedin.com/posts/martinjordan_govdesign-ugcPost-7441853895921909760-eDps und das Erik Doernenburg (ex Thoughtworks cto) zu DigitalService gegangen ist. Alles Hoffnungsschimmer
#govdesign | Martin Jordan | 21 comments

You have no idea how much good work is happening in the public sector. Neither have I. That is why I co-run meetups. They make good things visible and invite exchange. Government and the wider public sector lack channels to document and share the good work they’re doing. Besides press releases, there is often far too little record of work that thousands of colleagues and the public should know about. Open events allow outsiders to make the work better and let people build upon it. Government also desperately needs more spaces for interaction and conversation – with public servants and members of the public alike. Often, culture prohibits the spaces from forming. But that is counterproductive; to build trust in the state, we need such forums. Tomorrow, we are running our 12th public-facing event in 3 years. In April 2023, we launched our Berlin-based event format to have our own outlet for discourse. We had been sharing our own work at other local meetups. Yet we wanted to explore public-sector topics and themes in greater depth. Christian Kaatz, Magdalena and I kicked things off; Tobias and Victoria joined soon after. Eventually, Lisa joined and now Tim. It requires a small crew to run these things. Much of the format is shaped after London’s #GovDesign meetup. I co-founded it in 2017 after moving back there. I was surprised by how much terrific work was happening in the public sector – and how little of it is visible. The same applies to Germany today. Over 1,000 people are part of our meetup group now. It has a 4.8-star rating out of 5. But people aren’t very loyal, which is ok. They often come for a specific topic that draws their attention. Only about 20% are returning attendees, we found. I co-run meetups to satisfy my own curiosity. Each of the topics we discussed was to scratch an itch. Favourite past topics included ‘Innovating public healthcare’, ‘Reshaping urban mobility’, ‘ Visualising data’, and ‘Filling the gaps’. Each event taught me something new. It also allows me to design a poster every quarter and hone a neglected skill. Meetups are also a vital tool for recruitment. They give potential candidates interested in open roles an idea of what it’s like to work for CityLAB Berlin or DigitalService. An evening allows for conversations you might not otherwise have. ‘Remaking the welfare state’ is our next topic. We’ll have 4 speakers tomorrow: Anja Mayr, Björn Mohr, Dr. Florian Theißing and Johann Jakob Häußermann. As always, talks are in English. That is obvious for attendees, but not always for the public servants we request as speakers. In an international city like Berlin, public participation requires English. Don’t worry if you cannot make it. We are recording every event. We might be a bit slow in publishing the recordings, but they will come eventually. | 21 comments on LinkedIn

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@javahippie würde mich interessieren. Mach einfach und verwende einen Hashtag, den kann man notfalls muten ;)
@javahippie wer fragt muss liefern :-)

@javahippie

Es wäre interessant zu erfahren, wie der Datenschutz in der Praxis umgesetzt wird.

Z.B. Einschätzungen dazu, wie effektiv einzelne Schutzmaßnahmen sind, und welche Kontrollmöglichkeiten Bürger*innen effektiv haben.

@javahippie
Yes please! Schon allein der geteilten Hoffnung halber 😍
@javahippie Wenn du schon immer mal beim Chaos Communication Congress kostenlosen, gesicherten Eintritt haben wolltest, reich doch das da mal als Vortrag ein!
@javahippie Ja bitte aus Sicht einer kleinen Kommunalverwaltung 🙏
@javahippie
Sehr gerne, das Thema klingt interessant.