Antje Schrupp:

„Ich beiße immer wieder auf Granit, wenn ich versuche, zu plädieren, dass man nicht für alles, was man schlecht findet, ein staatliches Verbot braucht, und nicht für alles, was man gut findet, eine staatliche Förderung.

Inzwischen glaube ich, dass Gesetze bei uns in gewisser Weise eine säkulare Form von Bekenntnissen geworden sind. Das heißt, wenn irgendwo ein Gesetz gemacht wird, dann hat das weniger den Zweck, tatsächlich Verbrechen zu verhindern (dazu müsste ..

.. man in der Regel ganz andere Sachen machen), sondern es hat den Zweck, dass wir als Gesellschaft uns dazu zu bekennen, dass diese oder jene Sache moralisch zu verurteilen.“

https://antjeschrupp.com/2026/03/24/unschuldsvermutung/

Ich hätte deswegen vielleicht nicht unterschrieben, aber ich bin auch gar nicht gefragt worden. Fuchs, Trauben, und so. Aber mich stört der Hoffnung wirklich, dass Strafandrohung hier hilft.

#DigitaleGewalt #DeepFakes #Strafrecht

Unschuldsvermutung

Zurzeit ist viel über das Thema Unschuldsvermutung die Rede, im Zusammenhang mit den Beschuldigungen gegen Christian Ulmen, er habe die digitale Identität seiner damaligen Frau Collien Fernandes ge…

Antje Schrupp | Aus Liebe zur Freiheit
@[email protected] Den letzten Satz kann ich nicht verstehen? Fehlt da ein Wort? Oder müsste es die statt der heißen? oder noch anders?

@anneroth

Ganz viel Liebe für den Kommentar „es gilt die Arschlochvermutung“

@anneroth
Ich setze alles auf einen Mix aus
🖖🏼Spock-Luxemburg-Kant'scher Anarchie als "Endlösung" für einen gemein-gesellschaftlichen Status Quo.
Aber.... naja...