💡Der Finanzminister und #SPD-Chef möchte eine #Preisobergrenze beim Sprit. Diesbezüglich gibt es nur drei Möglichkeiten: nämlich:
1. die Obergrenze liegt so hoch, dass sie verpufft,
2. die Obergrenze legt unter Einstandspreis und die Konzerne werden entschädigt (dann subventionieren inländische Steuerzahler auch ausländische Tanktouristen) oder
3. an Tankstellen gibt es kein Benzin mehr.

Bei 1 und 2 fehlt das Preissignal, weniger zu verbrauchen. 3 wirkt unterschiedslos auf alle Nachfragenden.

Der ökonomisch kluge Weg, wäre natürlich ein *bedingungsloses #Mobilitätsgeld* an alle natürlichen Personen zu zahlen, um sozial abzufedern und das Preissignal dennoch zu erhalten.

Dann ist die Aussage:

Du bekommst 70€. Wenn du wenig fährst, deckt das die nun unvermeidlichen Mehrkosten beim Pendeln ab, aber nicht mit den Range Rover und nicht den Road Trip, oder du nimmst ein Deutschlandticket + 2 Milchkaffee.

Du hast kein Auto oder ein BEV? dann freu dich doppelt!

@guy_bockamp 70€ wären das Deutschlandticket. Dann doch gleich ein Deutschlandticket für alle Bürger - oder ÖPNV umsonst.

Das gäbe dann auch Druck auf die Regionen, die den ÖPNV vernachlässigen, eine echte Alternative zu schaffen und so die Abhängigkeit vom Auto zu mindern.

Und dann könnten die Mineralölkonzerne nicht einfach ihre Monopol ausspielen und Preise festsetzen, mit denen sie maximal verdienen. Wir haben da keinen Markt der Preise regelt.

@khgu dann ist das Fahrrad als Verkehrträger politisch tot.

Und 22,6% leben im ländlichen Raum. Da ist der PKW uA auch Arbeitsmittel.

@guy_bockamp Ich sehe das Fahrrad nicht in Konkurrenz zum Ă–PNV.

Aber solange im ländlichen Raum der ÖPNV vielerorts keine echte Alternative bietet, haben die dort lebenden Menschen auch keine Wahlmöglichkeit.

Pkw als Arbeitsmittel? Da würde ich mal genau durchrechnen, wie ich Kosten sparen kann. Pkw heißt nämlich nicht, dass ich damit zur Tankstelle muss.

@khgu aber doch wohl den Fahrradweg, oder?
@khgu wenn du das machst, sind nächste Wochesämtliche Fahrradweg-Projekte und Fahrradstraßen tot