@vazules nein, gerade beim Szenario von bis zu 3 Tagen sind Akkus günstiger und zwar bei weitem. Kannst du gerne mit einer eigenen autarken PV-Anlage nachvollziehen.
Grüner Wasserstoff oder gar nachgelagert methanisiertes (weitere Prozessverluste) "Grünes Methan" kann bei zu überbrückenden Zeiträumen ab 3 Monaten interessant sein, darunter ist es eine Pseudolösung. Importiertes, dreckiges Erdgas ist da "wirtschaftlicher", aber nur, wenn man die gesellschaftlichen Folgekosten verschweigt.
@vazules Tage, in denen PV überhaupt nichts bringt, gibt's übrigens nicht. Selbst bei Schneefall im Dezember lieferte mein Balkonkraftwerk noch 0,3 bis 0,5 kWh, an guten Wintertagen auch bis zu 2. Sehr wenig, ja, nichts nein. Insbesondere nicht der Netzverbund aus vielen unterschiedlich montierten Anlagen.
Beim Rest stimme ich zu.
Das Geschäftsmodell von RWE, E.ON und Co muss solange wie eben möglich bewahrt werden. Die Interessen des Wahlpöbels und die Erkenntnisse der Wissenschaft spielen da höchstens eine ganz untergeordnete Rolle.
@wolfgang @chrisstoecker allerdings ist auch das Geschäftsmodell der deutschen Netzbetreiber fraglich, bei staatlich garantierter, hoher Rendite. Schon jetzt machen Netzentgelte die Hälfte der Stromrechnung aus. Energiekonzerne und Netzbetreiber spielen sich gegenseitig in die Hände.
Die einen bauen Grosskraftwerke irgendwo (und beteiligen sich nicht an den Netzkosten), die anderen Netze um der Netze willen.
Wir brauchen dringend Netzzonen mit unterschiedlichen Preisen.
@wolfgang als angenäherte Lösung, ja, zumindest das. Dann würde Bayern (wo ich wohne!) endlich dafür bestraft, dass es Windkraft sabotiert wie kein anderes Bundesland (noch vor Ba-Wü).
@wolfgang @chrisstoecker hatte sich RWE nicht komplett den erneuerbaren verschrieben und die Gassparte als Uniper ausgelagert?
Ich kann's aber auch alles nicht fassen. Wir brauchen "alles was erneuerbar ist", mehr Trassen für mehr Elektrifizierung, mehr Speicher diverser Technologien, mehr Erzeugung von erneuerbaren - Wind Welle, Gezeiten, Solar, Bio,...
Nicht wirklich.
Das operative Geschäft der RWE AG ist in sechs Bereiche gebündelt:[48]
RWE Renewables Europe & Australia GmbH – Energieerzeugung an Land in Europa und Australien aus erneuerbaren Energien mit Sitz in Essen
RWE Offshore Wind GmbH – Energieerzeugung aus Offshore Wind in Europa, Amerika und Asien mit Sitz in Essen
RWE Clean Energy, LLC – Energieerzeugung an Land aus erneuerbaren Energien in den USA, Mexiko und Chile mit Sitz in Austin
RWE Generation SE – Energieerzeugung aus Gas, Steinkohle, Wasser und Biomasse mit Sitz in Essen
RWE Power AG – Konventionelle Energieerzeugung (Braunkohle) und Kernenergie mit Sitz in Essen
RWE Supply & Trading GmbH – Beschaffung, Handel, Optimierung und Vermarktung mit Sitz in Essen. Auch Direktvermarktung erneuerbarer Energien und Emissionsrechtehandel.
@angeldruckt btw, dem früheren "Stadtgasnetz", dem Vorläufer des heutigen Erdgasnetzes, wurden bereits sehr hohe Prozentsätze an Wasserstoff (der in der Kohleindustrie ohnehin anfiel, müsste jetzt nachschauen, bei welchem Prozessschritt genau) beigemischt. Und ja, das #Stadtgasnetz war natürlich nicht auf Höhe der heutigen Sicherheitsstandards.
@hannes99 @chrisstoecker
Da kenn ich mich nicht so aus, ob das Stadtgas H2 enthielt oder beigemischt bekam.
Ich habe nur gelernt, dass der für uns als typisch wahrgenommene Gasgeruch vom Stadt- oder Kokereigas stammt und deshalb auch dem eigentlich geruchlosen Erdgas zugesetzt wird.
@angeldruckt https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtgas
>> Zusammensetzung von Stadtgas folgendermaßen angegeben:[2]
Wasserstoff H2 (51 %)
Methan CH4 (21 %)
Stickstoff N2 (15 %)
Kohlenstoffmonoxid CO (9 %) <<
In einer anderen Quelle las ich auch schon mal von bis zu 70% H2, je nach Stadtwerk.
Der Geruch stammt laut Wikipedia vom Schwefel, der immer in Kohle enthalten ist und beim Vergasen von Kohle zu Schwefelwasserstoff wird.
@angeldruckt ich nicht, aber einen Öl-Einzelofen in meiner zweiten eigenen Wohnung. In meiner ersten war gar keine Heizung, also nahm ich die Gasflasche 😅 und lüftete regelmäßig.
War aber natürlich bereits das heute übliche Flaschengas.
@angeldruckt Lieblingsprojekt von Hubert Aiwanger, übrigens, der gleichzeitig so tut, als wäre er AUCH für Windkraft, während er aber am Windkraftbehinderungsgesetz 10h festhält und ein paar wenige Alibi-Windräder ausgerechnet in Wälder ("wo sie niemand sieht"), verbannen möchte.
@angeldruckt (oder nach dem eigenen Geldsäckerl).
Sowohl Seehofer, als auch Aiwanger waren mehrfach in Sankt Petersburg bei Gazprom, 2023 bekam Aiwanger sogar Wahlkampfhilfe aus Russland.
@angeldruckt Söder war auch in Russland (wohlgemerkt, ohne irgendeine offizielle Repräsentanz für Deutschland!), ob ebenfalls auch bei Gazprom, weiß ich gerade nicht aus dem Stegreif.
Da verwechselt wohl jemand das #Gas- mit dem #Bremspedal. Bei dieser #Regierung wundert einen gar nichts mehr. Voraus in die #Vergangenheit !!
@chrisstoecker Was völlig vergessen wurde:
Intelligente Lenkung
Ohne Smart Meter fehlen die Daten, um variable Tarife flächendeckend zu nutzen.
Das Ziel: Strom soll dann verbraucht werden, wenn er im Überfluss da ist (Mittags bei Sonne, nachts bei Wind).
Der Effekt: Mit Smart Metern könnten E-Autos oder Wärmepumpen
automatisch dann laden, wenn der Preis an der Börse niedrig oder sogar negativ ist. Das würde das Netz entlasten und die Kosten für den Endverbraucher senken.
Weil wir immer mehr Solarenergie lokal erzeugen und lokal verbrauchen? Wir haben im Dezember mit Batterie eine Autarkie von > 50 % erreicht. Dabei haben wir trotz Batterie etwas eingespeist. Mit mehr Dachfläche würde die Autarkie zunehmen. Aber mehr ist bei uns leider nicht drin.
Gut wir hatten noch keine Wärmepumpe und brauchen kein e-Auto.
Die Wärmepumpe ist ein Problem im Winter. Da muss die Leitung ins Wohngebiet dicker werden, wenn hier jeder eine Wärmepumpe hat.
Es ist lokal eher die Summe. Meine Wärmepumpe wird an sehr kalten Tagen 30 kWh oder mehr verbrauchen. Mein Wasserkocher kommt zwar auf 3 kW und mehr, aber nicht auf 1 kWh am Tag.
Der Hausanschluss: Ja, aber wenn hier jedes Haus dies als Dauerleistung bezieht, könnte es für die Anschlussleistung des Wohngebietes knapp werden. Wir haben ja keine eigene Direktleitung zum nächsten Kraftwerk. Normal ist bei uns 200 W.
Sehr gute Frage!
Aber Reiche macht konsequent da weiter wo sie mit Altmeier aufgehört hat.
Zerstörung der Wende zu alternativen Energien um die Lobby wie RWE und EON zu fördern. Scheiss auf die Menschen im Land und auf die nächsten Generation .
Make Lobby bigger than ever!
Mit en paar Speichern waere das Meiste gar nicht noetig.