Kann mir angesichts dieser Situation - wir sind mit dem Netzausbau knapp 6000 Kilometer im Rückstand, laut Bundesrechnungshof - irgendjemand erklären, warum RWE, eON und Katherina Reiche finden, man müsse mit dem Netzausbau jetzt mal schön langsam machen?

@chrisstoecker

Weil wir immer mehr Solarenergie lokal erzeugen und lokal verbrauchen? Wir haben im Dezember mit Batterie eine Autarkie von > 50 % erreicht. Dabei haben wir trotz Batterie etwas eingespeist. Mit mehr Dachfläche würde die Autarkie zunehmen. Aber mehr ist bei uns leider nicht drin.

Gut wir hatten noch keine Wärmepumpe und brauchen kein e-Auto.

Die Wärmepumpe ist ein Problem im Winter. Da muss die Leitung ins Wohngebiet dicker werden, wenn hier jeder eine Wärmepumpe hat.

@byggvir @chrisstoecker Sollten das die Leitungen nicht jetzt schon aushalten? Schon wegen der Selektivität. Außerdem zieht ein üblicher 18 oder 21 kW Durchlauferhitzer ja auch nicht mehr. Die WP eher weniger.

@Hammerwell @chrisstoecker

Es ist lokal eher die Summe. Meine Wärmepumpe wird an sehr kalten Tagen 30 kWh oder mehr verbrauchen. Mein Wasserkocher kommt zwar auf 3 kW und mehr, aber nicht auf 1 kWh am Tag.

@byggvir @chrisstoecker 30 kWh pro Tag? Das sind 1,3 kW Dauerleistung. Das sollte einklich jeder Wohnungsanschluss locker aushalten. Insbesondere mit 3 Phasen. Ortstrafos sind wohl so mit 160-630A üblich. Damit sollte man wenigstens, beim Kleinsten, 85 Parteien mit dieser Leistung versorgen können. Ist natürlich akademisch, denn es bleibt ja kein Platz für Anderes.

@Hammerwell @chrisstoecker

Der Hausanschluss: Ja, aber wenn hier jedes Haus dies als Dauerleistung bezieht, könnte es für die Anschlussleistung des Wohngebietes knapp werden. Wir haben ja keine eigene Direktleitung zum nächsten Kraftwerk. Normal ist bei uns 200 W.

@byggvir @chrisstoecker Das sollte einem der EVU verraten.