@lovinurbanism
Mahlzeit!
Das greift zu kurz.
Wer erzieht unsere Kinder?
Nach welchen Normen?
Das Problem sitzt tief und hat sicher auch transgenerationale Aspekte.
Auch mit viel Schmerz im Hintergrund hilft Freund/Feind nicht weiter.
Falscher Kommentar zum falschen Zeitpunkt.
Wir sind alle in einer sexistischen Gesellschaft großgeworden und haben einiges internalisiert. Unter einem Posting, das - schon wieder aktuellem Anlass - ein klare Haltung und Handlung von Männer einfordert, ist ein "Aber Frauen auch!" so wenig angebracht wie "Aber nicht alle Männer!". Es ist eher symptomatisch.
Der Sexismus erwächst aus der systemrationalen Pflege der gleichermaßen unverarbeitet-instinktiven Bewusstseinsschwäche von Angst, Gewalt und egozentriertem "Individualbewusstsein", für die wettbewerbsbedingt-konfuse Symptomatik im Verhältnis von 1:5 (Wohlstand : Tittytainment) der Weltbevölkerung, also ...⁉️
Würde ich, mit dem Bewusstsein welches ich schon als Kind hatte, heute aufwachsen, würde ich sicher auch Totalverweigerer sein.
Aber zu relativieren ist auch nicht immer hilfreich. In diesem Zusammenhang halte ich es auch für unangebracht.
Ja nicht "alle" Männer machen sowas, aber doch erschreckend viele. Die meiste Gewalt findet unter Männern statt, ein großer Teil der häuslichen Gewalt geht von Männern aus, noch größer ist der bei Partnerschaftsgewalt, noch größer bei sexualisierter Gewalt. Der absolut überwiegende Anteil Gewalt geht von Männern aus!
In der Schnittstelle von Gewalt- und Geschlechterforschung wird das Problem zumeist an Männlichkeit festgemacht. Die damit verbundenen Ideen, Werte und Handlungen stellen Gewalt als eine Option dar, um Männlichkeit (wieder-)herzustellen. Das sind letztlich kulturelle Muster, die von allen Geschlechtern genutzt werden können, aber in der Masse und am stärksten identifiizieren sich damit nunmal Männer
Und für alle Nicht-Männer besteht allein statistisch ein Risiko sich mit einem Mann einzulassen, weil sie ja nicht wissen können wie der konkrete Gegenüber denkt und fühlt. Und wie häufig und heftig und wiederlich allein diese öffentlich gewordenen Fälle im letzten Jahr sind .. und die sind nur ein Bruchteil der Scheiße die jeden Tag passiert
@NuliusH "Wer erzieht unsere Kinder?"
⚠️Das ist blödsinnige Schuld- und Sündenbocksuche, wenn es nicht heuchlerisch-verlogene ist.
😎👍Diese Welt ist ein Dorf geworden, so daß wir wirklich-wahrhaftige Aufklärung, Demokratie und Zivilisation könnten, OHNE wettbewerbsbedingt-konfuse Symptomatik.
@NuliusH "Das Problem sitzt tief und hat sicher auch transgenerationale Aspekte."
Die Probleme unseres symptomatisch-konfusen "Zusammenlebens", sind im zeitgeistlich-reformistischen Kreislauf des stets und überall gleichermaßenen imperialistisch-faschistischen Erbensystem des nun "freiheitlichen" Wettbewerbs zu verorten, es hat sich quasi nichts wirklich-wahrhaftig verändert, seit Mensch erstem und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung.
Unsere gleichermaßen unverarbeitet-instinktive Bewusstseinsschwäche von Angst, Gewalt und "Individualbewusstsein", ist über Häuptlinge, Könige zum Geldadel immer die selbe im geistigen Stillstand geblieben.
@NuliusH @lovinurbanism
Ich würde das Wort "perfekt" eher gegen "einfach", vielleicht sogar "bequem", austauschen. Denn letztendlich sind die noch aktiven Rollenbilder nur für die perfekt, die nicht durch sie eingeschränkt werden. Und das sind eben vorrangig weiße, heteronormative, cis Männer. Und da sind wir dann wieder beim Ausgangspost.
Mit dem letzten Satz gehe ich mit.