Es tut mir leid, das sagen zu müssen. Aber das Problem sind einfach Männer.

@lovinurbanism
Mahlzeit!

Das greift zu kurz.
Wer erzieht unsere Kinder?
Nach welchen Normen?

Das Problem sitzt tief und hat sicher auch transgenerationale Aspekte.

Auch mit viel Schmerz im Hintergrund hilft Freund/Feind nicht weiter.

@NuliusH

Falscher Kommentar zum falschen Zeitpunkt.

Wir sind alle in einer sexistischen Gesellschaft großgeworden und haben einiges internalisiert. Unter einem Posting, das - schon wieder aktuellem Anlass - ein klare Haltung und Handlung von Männer einfordert, ist ein "Aber Frauen auch!" so wenig angebracht wie "Aber nicht alle Männer!". Es ist eher symptomatisch.

@lovinurbanism

Der Sexismus erwächst aus der systemrationalen Pflege der gleichermaßen unverarbeitet-instinktiven Bewusstseinsschwäche von Angst, Gewalt und egozentriertem "Individualbewusstsein", für die wettbewerbsbedingt-konfuse Symptomatik im Verhältnis von 1:5 (Wohlstand : Tittytainment) der Weltbevölkerung, also ...⁉️

@NuliusH

@lovinurbanism @NuliusH so ganz von der hand zu weisen ist es nicht. mal ganz wertfrei und nüchtern betrachtet..wer erzieht immer noch überwiegend die kinder? richtig, es sind die frauen.welche werte werden den kindern mitgegeben?übertragbar auch auf die heutigen erwachsenen.hätte ich irgendetwas von diesem mist der heutzutage passiert,früher gemacht,hätte ich ein arschvoll bekommen,dass die heide wackelt.man sollte sich vielleicht bei einigen fragen mit welchen weltbild sie aufgewachsen sind.
@ewyn @lovinurbanism
Vielen Dank. Ich glaube aber, dass es neben dem "arschvoll" auch andere Mittel gibt, mit denen Werte vermittelt werden können.
@NuliusH @lovinurbanism meinte ja auch nur wie es bei mir damals war. heisst ja nicht dass die kinder heute prügel kriegen sollen. aber man muss ihnen grenzen setzen, und die richtigen werte vermitteln. wenn die komplett freiheitlich (alles ist erlaubt) erzogen werden, kommt sowas wie trump womöglich bei rum. gruselige vorstellung...
@ewyn @lovinurbanism @NuliusH die Damen machen sich schon ein Stückchen zum Mittäter. Die leben es vor, sie „dulden durch unterlassen“: unterlassen den Mann zu verlassen, sie dulden Gewalt, die Nachkommen sehen es. Mädchen sind noch schlimmer dran, denn sie lernen, „Liebe ist Gewalt“.
@elsa @lovinurbanism @NuliusH wenn kinder im spiel sind geb ich dir recht. da müssen sie zum schutz der kinder alleine schon handeln. wenn man ohne kinder ist, ist schwierig. ich denk auch immer, warum verlässt er/sie ihn/sie nicht?. aber ich war selbst in einer ähnlichen situation. und ich habe auch lange ausgeharrt. wenn an selbst in der situation steckt, reagiert man anders. deswegen gehe ich da vorsichtig vor. bei mir war es irgendwann eine kurzschlussreaktion und ich bin weg 1/2
@elsa @lovinurbanism @NuliusH um dann von meiner schwester angeschissen zu werden. die hat meinen ex erstmal schon zu sich eingeladen (ich hab bei ihr dann gewohnt) um dann klarzustellen es sind immer beide schuld, und ich sollte mich mal zusammenreissen. ist doch so ein netter mann. ich bin in einer scheinheiligen verlogenen familie aufgewachsen, und schaue mir sowas jetzt nur noch vom rand aus an. nüchtern. ich bleibe aber dabei dass man ergründen sollte, warum solche triebtäter so handeln.2/2
@ewyn @lovinurbanism @NuliusH die toxischen sind immer nett.
Haben zwei Gesichter und sprechen mit gespaltener Zunge. Kenn ich auch.
@elsa @lovinurbanism @NuliusH der hammer war ja, dass mein ex vor der hochzeit und danach meine geschwister und freundinnen angebaggert hat. mit deutlicher zielsetzung. habs erst spät erfahren. um dann zu hören: wir haben dich gewarnt ihn zu heiraten...vielleicht bin ich deswegen so kompromisslos in einigen dingen.
@elsa @ewyn @lovinurbanism Ich finde es schwer, die Motive zu klären. die Menschen aneinander binden. Wie gesagt, Schuld ist keine hilfreiche Kategorie, wenn man zu positiver Veränderung gelangen möchte.

@ewyn

Würde ich, mit dem Bewusstsein welches ich schon als Kind hatte, heute aufwachsen, würde ich sicher auch Totalverweigerer sein.

@lovinurbanism @NuliusH

@Sagittarius59 @lovinurbanism @NuliusH sry den versteh ich jetzt nicht

@ewyn @lovinurbanism @NuliusH

Aber zu relativieren ist auch nicht immer hilfreich. In diesem Zusammenhang halte ich es auch für unangebracht.
Ja nicht "alle" Männer machen sowas, aber doch erschreckend viele. Die meiste Gewalt findet unter Männern statt, ein großer Teil der häuslichen Gewalt geht von Männern aus, noch größer ist der bei Partnerschaftsgewalt, noch größer bei sexualisierter Gewalt. Der absolut überwiegende Anteil Gewalt geht von Männern aus!

@ewyn @lovinurbanism @NuliusH

In der Schnittstelle von Gewalt- und Geschlechterforschung wird das Problem zumeist an Männlichkeit festgemacht. Die damit verbundenen Ideen, Werte und Handlungen stellen Gewalt als eine Option dar, um Männlichkeit (wieder-)herzustellen. Das sind letztlich kulturelle Muster, die von allen Geschlechtern genutzt werden können, aber in der Masse und am stärksten identifiizieren sich damit nunmal Männer

@ewyn @lovinurbanism @NuliusH

Und für alle Nicht-Männer besteht allein statistisch ein Risiko sich mit einem Mann einzulassen, weil sie ja nicht wissen können wie der konkrete Gegenüber denkt und fühlt. Und wie häufig und heftig und wiederlich allein diese öffentlich gewordenen Fälle im letzten Jahr sind .. und die sind nur ein Bruchteil der Scheiße die jeden Tag passiert

@Blacky @ewyn @lovinurbanism
Weshalb identifiziert sich ein Mensch mit einer Rolle? Ich würde mal behaupten, weil sie ihr gesellschaftlich zugeschrieben wird und die Chancen auf Sicherheit durch die Akzeptanz der Zuschreibung als größer eingeschätzt werden.
@Blacky @ewyn @lovinurbanism
Ja, Männer sind überwiegend die Täter. Ich verstehe nicht, weshalb in der Regel sofort das Argument der Relativierung kommt, wenn man versucht, die Zusammenhänge zu erörtern.
Es geht hier doch nicht darum, Männer vor ihrer Verantwortung zu schützen.
Es gibt weder Entschuldigung noch Rechtfertigung männlicher Gewalt gegen Frauen.
@NuliusH @Blacky @lovinurbanism ich habe den verdacht, dass bei einigen relativierern dies eine reaktion auf den spruch: alle männer sind böse! ist. auch beliebt: eine welt ohne männer wäre friedlicher. damit stossen sie die freundlich gesinnten vor den kopf und begreifen auch nicht, dass der hass gegeneinander nur geschürt wird. dabei ist eine welt ohne männer unrealistisch.man müsste nur mal die giftzwerge aussortieren.
@ewyn @Blacky @lovinurbanism
Wenn das ginge, das wäre schön.
Auch wenn ich ein Mann bin, kenne ich sexualisierte Gewalt gegen Frauen. Zwei Familienmitglieder sind betroffen. Selbstverständlich haben in einer solchen Situation die Betroffenen absolute Priorität.
Wenn wir aber in einen gesellschaftlichen Diskurs gehen, dann hilft die Perspektive aus der Verletzung heraus kaum.
@NuliusH @Blacky @lovinurbanism solange wir uns alle nicht einig sind und uns gegenseitig an die gurgel gehen, wird dass nix. ich bin gegen jede form von extremismus. alles muss ein mass haben!
@NuliusH @Blacky @lovinurbanism nur mal so zum schluss... es soll nicht mit an der erziehung liegen? kommen die jetzt schon verkorkst zur welt? was läuft hier schief?
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_101182302/niedersachsen-minderjaehrige-wohl-opfer-von-gruppenvergewaltigung-.html
Video verbreitet: 14-Jährige soll in Jugendzentrum vergewaltigt worden sein

Eine Jugendliche soll in Niedersachsen Opfer einer Gruppenvergewaltigung geworden sein. Die Tatverdächtigen sind offenbar ebenfalls minderjährig.

t-online
@ewyn @Blacky @lovinurbanism
Wenn man zwei Prämissen anwendet, nämlich
- jede ist immer bemüht, die eigenen Bedürfnisse ( Unversehrtheit, Selbstwirksamkeit, Autonomie, Resonanz, Verbundenheit) zu befriedigen.
- jede tut das Beste, was sie in der jeweiligen Situation tun kann.,
dann gilt es "nur noch" herauszufinden, in welchem System die Handlung sinnvoll erscheint.
Ein furchtbares Verbrechen. 🫣
@lovinurbanism
Das habe ich so nicht gemeint. Es ist aus meiner Sicht nicht hilfreich, nach Schuldigen zu suchen oder welche auszumachen, wenn man positive gesellschaftliche Veränderungen erreichen möchte.
Es ist eine Frage, auf welcher Ebene man diskutiert.

@NuliusH "Wer erzieht unsere Kinder?"

⚠️Das ist blödsinnige Schuld- und Sündenbocksuche, wenn es nicht heuchlerisch-verlogene ist.

@lovinurbanism

@Sagittarius59 @NuliusH @lovinurbanism klar! deswegen wachsen heute schon die nächsten psychopaten heran, die mit 10 oder 11 jahren schon straftaten begehen. von diebstahl. leute verkloppen, bis hin zu mobbing und in einzelfällen auch töten. da ist die erziehung ja astrein gelaufen.

@ewyn

"Aufklärung", "Zivilisation" und "Demokratie" sind ...⁉️

@NuliusH @lovinurbanism

@Sagittarius59 @ewyn @lovinurbanism Aufklärung, Demokratie und Zivilisation. Man kann alles so framen, dass es beschissen aussieht. Hast Du das so gemeint?
Wir in den Industriestaaten leben in einer weißen Männerwelt. Wie können wir die Gewalt darin reduzieren? Das Sprichwort mit dem ganzen Dorf, das es braucht , um ein Kind zu erziehen, eröffnet Perspektiven.

@NuliusH

😎👍Diese Welt ist ein Dorf geworden, so daß wir wirklich-wahrhaftige Aufklärung, Demokratie und Zivilisation könnten, OHNE wettbewerbsbedingt-konfuse Symptomatik.

@ewyn @lovinurbanism

@Sagittarius59 @lovinurbanism
Mit der Frage wollte ich in die Tiefe, nicht an der Oberfläche rumkratzen.

@NuliusH "Das Problem sitzt tief und hat sicher auch transgenerationale Aspekte."

Die Probleme unseres symptomatisch-konfusen "Zusammenlebens", sind im zeitgeistlich-reformistischen Kreislauf des stets und überall gleichermaßenen imperialistisch-faschistischen Erbensystem des nun "freiheitlichen" Wettbewerbs zu verorten, es hat sich quasi nichts wirklich-wahrhaftig verändert, seit Mensch erstem und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung.

@lovinurbanism

@Sagittarius59 @lovinurbanism
Das verstehe ich leider nicht. Kannst Du es etwas einfacher formulieren?

@NuliusH

Unsere gleichermaßen unverarbeitet-instinktive Bewusstseinsschwäche von Angst, Gewalt und "Individualbewusstsein", ist über Häuptlinge, Könige zum Geldadel immer die selbe im geistigen Stillstand geblieben.

@lovinurbanism

@NuliusH @lovinurbanism
Gesellschaften erziehen unsere Kinder. Und da wir in patriarchalen Gesellschaften leben, sind es vor allem sehr veraltete Rollenbilder die unsere Kinder erziehen. "Wer erzieht unsere Kinder?" ist außerdem die falsche Frage. "Wer erzieht unsere Kinder nicht?" und vor allem "Wer versaut die Erziehung unserer Söhne?" wären die viel sinnreicheren und zielführenderen Fragen.
@t_robinart @lovinurbanism
Jetzt hast Du die sinnvollen Fragen ja gestellt. Rollenbilder wirken so perfekt, dass es nicht so leicht ist, sie zu reflektieren und zu verändern. Selbsterkenntnis ist wohl ein Schlüssel.

@NuliusH @lovinurbanism
Ich würde das Wort "perfekt" eher gegen "einfach", vielleicht sogar "bequem", austauschen. Denn letztendlich sind die noch aktiven Rollenbilder nur für die perfekt, die nicht durch sie eingeschränkt werden. Und das sind eben vorrangig weiße, heteronormative, cis Männer. Und da sind wir dann wieder beim Ausgangspost.

Mit dem letzten Satz gehe ich mit.

@t_robinart @lovinurbanism Ich erlebe täglich Mütter, die ihren Kindern mit ihrem Verhalten die Rollenbilder bestätigen, implementieren und damit tief verankern. Glaubst Du, die haben da Lust drauf?
Vierjährige Watze quasseln von Mädchen- und Jungsfarben. Das Thema hat viele Facetten.
Und da Du von Bequemlichkeit sprichst; ist es nicht eeeeeasy, das Narrativ über die weißen Cis-Männer weiter zu verbreiten?
Wo sind lohnende Perspektiven?
Grüße vom weißen Cis-Mann.
@NuliusH @lovinurbanism
Die "Narrative" ist überhaupt nicht easy weiter zu verbreiten, weil es immer wieder Männer gibt, die was von Selbsterkenntnis philosophieren, nur um im nächsten Absatz gleich wieder "aber die Frauen auch" zu quäken. Das ist reaktionäres Verhalten eines 7. Klässlers und ermüdend.
Frauen wachsen unter denselben Strukturen auf, wie Männer. Internalisierung ist real. Ändert nichts an daran, dass Männer Macht haben, von der wir nur träumen können. Stichwort Selbsterkenntnis.
@t_robinart @lovinurbanism Hast Du das so verstanden "Aber die Frauen..."?
Wie kann ich es noch deutlicher sagen, dass es mir nicht um Schuld geht?
Wenn ich in die Diskussion einbringe, dass eine Menge Menschen die patriarchalen Rollenbilder leben, dann doch deswegen, um den Raum zu eröffnen, weiter und tiefer zu schauen. Was möchtest Du? Willst Du die Bestätigung Deines Bildes, dass ich mich als Mann bemühe, mich rein zu waschen?
Das ist nicht meine Motivation.
@NuliusH @lovinurbanism
Ich sehe keine Verschiebung der Schuld, sondern eine Verschiebung der Verantwortung. "Hast Du das so verstanden?" und "Willst Du, dass...?" sind da weitere Indikatoren. Wie viel tiefer denkst Du denn, das das Thema geht? Ich bin der Meinung, wir sind genau auf der Ebene, auf der wir für diese Diskussion sein müssen. Aber wie Du bereits sagtest: Selbstreflexion ist der Schlüssel. Und es scheint, dass das eher ein Hinweis an mich, als eine Erkenntnis über Dich selbst war.
@t_robinart @lovinurbanism Wie soll ich gemeinsam mit Dir klären können, was Du verstanden hast und ich gemeint habe, wenn Du die Fragen dazu als Verschiebung der Verantwortung verstehst?
Wollen wir in dem Bild bleiben, dass weiße Cis-Männer (Sind wir uns eigentlich einig, dass wir das Selbe darunter verstehen?) ignorante Arschlöcher sind, die grundsätzlich keine Entwicklung/Veränderung möchten?