Es tut mir leid, das sagen zu müssen. Aber das Problem sind einfach Männer.

@lovinurbanism
Mahlzeit!

Das greift zu kurz.
Wer erzieht unsere Kinder?
Nach welchen Normen?

Das Problem sitzt tief und hat sicher auch transgenerationale Aspekte.

Auch mit viel Schmerz im Hintergrund hilft Freund/Feind nicht weiter.

@NuliusH @lovinurbanism
Gesellschaften erziehen unsere Kinder. Und da wir in patriarchalen Gesellschaften leben, sind es vor allem sehr veraltete Rollenbilder die unsere Kinder erziehen. "Wer erzieht unsere Kinder?" ist außerdem die falsche Frage. "Wer erzieht unsere Kinder nicht?" und vor allem "Wer versaut die Erziehung unserer Söhne?" wären die viel sinnreicheren und zielführenderen Fragen.
@t_robinart @lovinurbanism
Jetzt hast Du die sinnvollen Fragen ja gestellt. Rollenbilder wirken so perfekt, dass es nicht so leicht ist, sie zu reflektieren und zu verändern. Selbsterkenntnis ist wohl ein Schlüssel.

@NuliusH @lovinurbanism
Ich würde das Wort "perfekt" eher gegen "einfach", vielleicht sogar "bequem", austauschen. Denn letztendlich sind die noch aktiven Rollenbilder nur für die perfekt, die nicht durch sie eingeschränkt werden. Und das sind eben vorrangig weiße, heteronormative, cis Männer. Und da sind wir dann wieder beim Ausgangspost.

Mit dem letzten Satz gehe ich mit.

@t_robinart @lovinurbanism Ich erlebe täglich Mütter, die ihren Kindern mit ihrem Verhalten die Rollenbilder bestätigen, implementieren und damit tief verankern. Glaubst Du, die haben da Lust drauf?
Vierjährige Watze quasseln von Mädchen- und Jungsfarben. Das Thema hat viele Facetten.
Und da Du von Bequemlichkeit sprichst; ist es nicht eeeeeasy, das Narrativ über die weißen Cis-Männer weiter zu verbreiten?
Wo sind lohnende Perspektiven?
Grüße vom weißen Cis-Mann.
@NuliusH @lovinurbanism
Die "Narrative" ist überhaupt nicht easy weiter zu verbreiten, weil es immer wieder Männer gibt, die was von Selbsterkenntnis philosophieren, nur um im nächsten Absatz gleich wieder "aber die Frauen auch" zu quäken. Das ist reaktionäres Verhalten eines 7. Klässlers und ermüdend.
Frauen wachsen unter denselben Strukturen auf, wie Männer. Internalisierung ist real. Ändert nichts an daran, dass Männer Macht haben, von der wir nur träumen können. Stichwort Selbsterkenntnis.
@t_robinart @lovinurbanism Hast Du das so verstanden "Aber die Frauen..."?
Wie kann ich es noch deutlicher sagen, dass es mir nicht um Schuld geht?
Wenn ich in die Diskussion einbringe, dass eine Menge Menschen die patriarchalen Rollenbilder leben, dann doch deswegen, um den Raum zu eröffnen, weiter und tiefer zu schauen. Was möchtest Du? Willst Du die Bestätigung Deines Bildes, dass ich mich als Mann bemühe, mich rein zu waschen?
Das ist nicht meine Motivation.
@NuliusH @lovinurbanism
Ich sehe keine Verschiebung der Schuld, sondern eine Verschiebung der Verantwortung. "Hast Du das so verstanden?" und "Willst Du, dass...?" sind da weitere Indikatoren. Wie viel tiefer denkst Du denn, das das Thema geht? Ich bin der Meinung, wir sind genau auf der Ebene, auf der wir für diese Diskussion sein müssen. Aber wie Du bereits sagtest: Selbstreflexion ist der Schlüssel. Und es scheint, dass das eher ein Hinweis an mich, als eine Erkenntnis über Dich selbst war.
@t_robinart @lovinurbanism Wie soll ich gemeinsam mit Dir klären können, was Du verstanden hast und ich gemeint habe, wenn Du die Fragen dazu als Verschiebung der Verantwortung verstehst?
Wollen wir in dem Bild bleiben, dass weiße Cis-Männer (Sind wir uns eigentlich einig, dass wir das Selbe darunter verstehen?) ignorante Arschlöcher sind, die grundsätzlich keine Entwicklung/Veränderung möchten?