Inspirationen durch Rilke und Barrett-Browning:
Sonett I
Ich liebe dich nicht laut. Ich liebe still,
wie man den Morgen liebt, bevor er spricht.
Ich zähle nicht die Gründe — nur das Licht,
das wächst, seitdem dein Dasein mich erfüll’.
Ich liebe dich mit meinem frühen Glauben,
der noch nicht wusste, was er hoffen darf;
mit jedem Zweifel, der sich an dir scharf
verliert, um sanfter weiterzugehen.