Wer beim Jobcenter krankgemeldet fehlt, soll sich ab Sommer 2026 nicht mehr darauf verlassen können, dass eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung jede Debatte beendet. Im vom Bundestag beschlossenen Umbau des Bürgergelds zur neuen Grundsicherung steht nun ausdrücklich im Gesetz, dass Zweifel an einer Arbeitsunfähigkeit insbesondere dann anzunehmen sind, wenn Bürgergeld-Empfänger wiederholt Krankschreibungen vorlegen, um Meldetermine oder Gespräche bei potenziellen Arbeitgebern
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zu entschuldigen.
Nicht irgendeine Verwaltungspraxis, nicht irgendeine interne Weisung – sondern ein Misstrauenssignal direkt im Gesetzestext. Für kranke Bürgergeld-Empfänger ist das eine bittere Nachricht.
https://www.buergergeld.org/news/neue-grundsicherung-krankmeldung-verdacht
#grundsicherung #krankheit
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Neue Grundsicherung: Krankmeldung beim Jobcenter kann offiziell als verdächtig gelten
Wer beim Jobcenter krankgemeldet fehlt, soll sich ab Sommer 2026 nicht mehr darauf verlassen können, dass eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung jede
Bürgergeld@why_not Damit unterstellt man Ärzt:innen, dass sie Gefälligkeitskrankschreibungen ausstellen. Was für ein menschenverachtendes System.
@parki @why_not Ist ja auch so. Ein Bekannter von mir macht das seit 20(!) Jahren. Sobald ein Brief vom Jobcenter kommt geht's ab zur Ärztin, die ihm für Durchfall, Halsschmerzen oder sonst was eine AU gibt.
@arti @why_not Das kann man ja nicht pauschalisieren.
@parki @why_not Natürlich nicht. Aber es gibt diese Menschen, die mal einen kräftigen Tritt in den Allerwertesten brauchen. Zu ihrem eigenen Wohl. Bei mir war es vor 16 Jahren eine Räumungsklage, die dafür gesorgt hat, dass ich endlich wieder mein Leben in die Hand genommen habe.
@arti @parki
Ich zweifele sowohl am hilfreichen Tritt noch daran, dass der vom Jobcenter kommen sollte. Ich habe Schreckliches erlebt, als ich krank war, aber die Rente noch nicht durch. Da hätte ich nicht auch noch Tritte gebraucht, im Gegenteil.