Wer beim Jobcenter krankgemeldet fehlt, soll sich ab Sommer 2026 nicht mehr darauf verlassen können, dass eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung jede Debatte beendet. Im vom Bundestag beschlossenen Umbau des Bürgergelds zur neuen Grundsicherung steht nun ausdrücklich im Gesetz, dass Zweifel an einer Arbeitsunfähigkeit insbesondere dann anzunehmen sind, wenn Bürgergeld-Empfänger wiederholt Krankschreibungen vorlegen, um Meldetermine oder Gespräche bei potenziellen Arbeitgebern
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zu entschuldigen.

Nicht irgendeine Verwaltungspraxis, nicht irgendeine interne Weisung – sondern ein Misstrauenssignal direkt im Gesetzestext. Für kranke Bürgergeld-Empfänger ist das eine bittere Nachricht.

https://www.buergergeld.org/news/neue-grundsicherung-krankmeldung-verdacht

#grundsicherung #krankheit
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Neue Grundsicherung: Krankmeldung beim Jobcenter kann offiziell als verdächtig gelten

Wer beim Jobcenter krankgemeldet fehlt, soll sich ab Sommer 2026 nicht mehr darauf verlassen können, dass eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung jede

Bürgergeld
@why_not, das ist so ein Arschlochmove - und doch brillant (aus Arbeitgebersicht): Einerseits werden Vorurteile geschürt und Menschen noch stärker stigmatisiert und entwürdigt. Andererseits können alle Arbeitenden durch die Angst, selbst mal im Bürgergeld zu landen, besser ausgenut… äh, bei der Stange gehalten werden.