Google führt ab August eine Entwickler-Verifikation für Android ein – Sideloading soll aber weiterhin möglich bleiben, allerdings nur über einen mehrstufigen »Advanced Flow«: Entwicklermodus aktivieren, bestätigen, dass niemand einen gerade unter Druck setzt, Telefon neustarten und dann einen Tag warten.

Einen Tag warten. Für eine APK. 🙄

Das Framing ist bemerkenswert: Der Nutzer soll vor Scammern geschützt werden – und zahlt dafür mit einer künstlichen Bürokratiehürde, die das Sideloading so mühsam macht, damit die meisten es lassen werden.

https://android-developers.googleblog.com/2026/03/android-developer-verification.html

#Android #Google #Sideloading #OpenSource #Datenschutz

/kuk

Android developer verification: Balancing openness and choice with safety

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Android Developers Blog
@kuketzblog Hallo Herr Kuketz, vielleicht wäre eine Beitragsserie über den Wechsel zu Graphene sinnvoll, der sich diesmal nicht auf Sicherheit/Privatsphäre und das Härten des Gerätes fokussiert, sondern darauf, wie "Jupp User" möglichst einfach wechselt und dabei einfach "seine Apps" (z.B.Banking) weiter verwenden kann.
Für mich z.B. sind die "Rennrad-Apps" von Specialized, Sigma et al., die meinen Sturzsensor mit Google-Standort nutzen und im Falle des Falle Hilfe holen können, unverzichtbar.
@Jochen_Jansen @kuketzblog Es ist super einfach. GrapheneOS installieren, den eingebauten Appstore aufrufen and Google Playstore installieren. Mit Google Konto anmelden und du kannst das Gerät von der Nutzererfahrung her, kaum von einem Originalgerät unterscheiden. Wenn bestimmte Berechtigungen fehlen für eine APP, wird das angezeigt und du kannst es dementsprechend zulassen.
@techtrest @kuketzblog Vielen Dank für Dein Posting!
Und genau sowas sollte man mal öfter lesen. Stattdessen geht es aber fast immer nur um Sicherheit/Privatsphäre.
Danke!