Ach, der #AutoHolger aus #Dresden wieder.

"[…]die größte Gruppe der Verkehrsteilnehmer, die Autofahrer[…]"

Ja, mit 38% ist das die größte Gruppe. Aber ÖPNV, Fuß- und Radverkehr machen die anderen 62% aus.

Arme, marginalisierte Autofahrer. Die werden bald noch Minderheitenschutz bekommen, damit die Stadt ihnen das bisschen Platz, das man ihnen lässt, nicht auch noch nimmt.

https://www.radiodresden.de/beitrag/warum-fahren-die-dresdner-so-viel-auto-mobilitaetsumfrage-liefert-antworten-888836/

Warum fahren Dresdner so viel Auto?

Die Stadt wollte es beim Thema Verkehr genau wissen und hat mit den Dresdnern den Praxistest gemacht. 20 ausgewählte Haushalte wurden über ein halbes Jahr lang zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Dabei wurde vor allem darauf geachtet, wie deren Lebensumstände die Wahl der Verkehrsmittels beeinflussen. Die Dresdner äußerten Gründe für das Autofahren wie Zeitersparnis, Flexibilität oder Transportbedarf, um auch mal sperrige Gegenstände zu transportieren. Gleichzeitig zeigten sich die Teilnehmer aber offen für Alternativen, sofern die Angebote zum Beispiel an Park-and-Ride-Plätzen oder Bus- sowie Bahnverbindungen besser angepasst würden, so Frank Fiedler vom Amt für Mobilität.Die Ergebnisse der Befragung sollen dann in den Mobilitätsplan 2035+ der Stadt einfließen, so Baubürgermeister Stephan Kühn. Team Zastrow steht der Umfrage allerdings kritisch entgegen: Die Ergebnisse würden irritieren, so Fraktionsvorsitzender Holger Zastrow: „Wenn die benannten Erkenntnisse wie zum Beispiel einfache ÖPNV-Tarife, Barrierefreiheit oder die Schaffung von P+R-Plätze sind, dann frage ich mich, wo die Verbesserungen für die größte Gruppe der Verkehrsteilnehmer, die Autofahrer, sind? Problemstellungen bzw. Lösungen für Autofahrer wie kaputte Straßen, Stau und fehlende Stellplätze kommen in den Erkenntnissen nicht vor (...)“

@Jakob_Krakel
38:62 ist perfekter "Goldener Schnitt".

#NurMalSo