Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

Mit der fossilen Industrialisierung wurde die bis dahin vorherrschende Oikos-Form von Familienhöfen aufgespalten: Nach Phasen der Kinderarbeit wurden vor allem Männer in die Lohnarbeit in Fabriken gepresst, die vor allem von Frauen geleistete Familienarbeit blieb dagegen unbezahlt. Inzwischen brechen Familienstrukturen und Geburtenraten weltweit zusammen.

Eine neue Datenauswertung des Ifo-Institut zeigt nun auf, dass mit dem Homeoffice höhere Kinderzahlen einhergehen. Wie kann eine Zukunft von Familien im #Solarpunk aussehen? #Demografie #Geschichte #Deutschland #Industrialisierung #Fossilismus #Zukunft #Arbeit #KI #Deindustrialisierung #Blogpost

https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/wie-die-fossile-industrialisierung-familien-spaltete-und-homeoffice-heute-zu-mehr-kindern-fuehrt/

Wie die fossile Industrialisierung Familien spaltete - und HomeOffice heute zu mehr Kindern führt » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs

Noch bevor ich die gute Nachricht selber entdeckt hatte, hatte der wunderbare @Hui Haunebuh sie bereits zu einer Folge von Blume & Ince kommentiert: Homeoffice steigert die Geburtenrate? Wie cool ist das denn!  Der Link …

Natur des Glaubens

@BlumeEvolution
> […]dass mit dem Homeoffice höhere Kinderzahlen einhergehen.[…]

Wenig verwunderlich, wenn wieder mehr Erwachsene für Care-Arbeit bereitstehen, da Väter nicht mehr zwangsläufig tagsüber außer Haus sind.

Ein breites und kostengünstiges Angebot an Kinderbetreuung reicht halt nicht.

@syn_rst @BlumeEvolution
Ja. Das Eine nämlich verlässliche, kostengünstige, gesammtgesellschaftlich finanzierte Kinderbetreuung nicht ohne das Andere nämlich Zeit für Care-Arbeit und Vereinbarkeit für beide Elternteile sind notwendig.
Wenn wir das nicht in die Köpfe und in die Realität bekommen, können wir die Tür hinter uns zumachen.

@angeldruckt
Stimmt.

Es muss aber auch aufhören, Frauen/Eltern, die wegen ihrer Kinder Teilzeit arbeiten, als faul darzustellen.

Die auf kommunaler Ebene meist diskutierten Entscheidungen betreffen Kitas oder Horte für Schulkinder. Widerstand kommt von denen, die weder das eine noch das andere brauchen. Aus eigener Erfahrung kenne ich entspr. Diskussionen um Betreuungszeiten etc.

@syn_rst @BlumeEvolution

@Sabine1963 @syn_rst @BlumeEvolution
Ja, das sind einerseits jene, die sich Elternschaft gar nicht vorstellen können/wollen und andererseits der "hat es bei uns auch nicht gegeben"-Chor.

Beide sind genau die, die Tür hinter sich zuschlagen.🤷🏼‍♀️🤦🏼‍♀️🙇🏼‍♀️
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edit: Die "Kinder muss man sich halt vorher überlegen, ob man sie sich leisten kann."-Ansicht stirbt langsam aus

@angeldruckt
Anf. der 2000er Jahre wurde ich Elternvertr. in der Kita meiner Töchter. Als Elternbeirats-Team führten wir in allen Kitas eine Umfrage zu den Betreuungszeiten durch. Fazit: Eltern wünschten sich flexiblere Zeiten. Damals gab es nur die sog. Regelöffnungszeiten. 8.00-12.00 und 14.00-16.00 Uhr. Als wir die Ergebnisse GR und BM präsentierten, sagte man zu uns, dass die Mütter statt arbeiten zu gehen, zuhause bei den Kindern bleiben sollten.

@syn_rst @BlumeEvolution

@Sabine1963 @angeldruckt @BlumeEvolution
Mich hätte da mal interessiert, in welchem Universum die Entscheidungsträger:innen wohl leben.

Is schon klar, es gibt ja auch überhaupt keine Jobs, die eine Betreuung ab 07:00 oder über 16:00 hinaus brauchen.

Vielleicht sollten wir von den öffentlichen Kitas weg hin zu rein arbeitgeberorganisierter Betreuung. Da ist dann wenigstens klar, wer die Ansprüche stellt und warum.

Ach so, dann funktioniert kein Home-Office mehr.

Kotzt mich das an.