In einem Forum haben wir über das Fediverse diskutiert. Da gab es auch eine Anmerkung, dass ein größeres #Fediverse gar nicht möglich sei.

An die technisch Versierten. Was sagt ihr zu folgender Aussage:

"Stell‘ Dir vor, Du hast einen einzigen User, der ein erfolgreicher Influencer ist, und der hat 1 Mio Follower und postet jeden Tag ein Video. Jeder Miniserver, auf dem auch nur ein Fan dieses Influencers sitzt, muss den gesamten Traffic abwickeln, nicht nur die Videos, auch die Replies, die Likes, was auch immer. Da entsteht ein völlig aufgeblasener Traffic (und der blockiert auch viel lokalen Speicherplatz auf jedem einzelnen Server), der sich durch das ganze Netzwerk multipliziert. Hättest Du einen zentralen Server, hast immer noch den Datenverkehr Deiner User, aber keine Vervielfachung von Traffic und Speicherplatz. Das Fediverse kann einfach nur funktionieren, wenn es klein ist. Das Konzept hatte im Fidonet seine Berechtigung, weil es damals um die Telefonkosten ging. Aber heutzutage ist das viel zu aufwändig, fehleranfällig und ressourcenintensiv."

@roblen wenn das stimmen würde, dann dürfte https://loops.video/ nicht existieren ..
Loops.video

The flagship Loops server, a new creative community for sharing videos and going viral.

@Genera1Klaus Hmm. Ich hätte jetzt den Eindruck, dass die Apps im Fediverse auch unterschiedlich mit Anhängen umgehen.

@roblen ja, natürlich gibt es da Unterschiede zwischen Diensten im #Fediverse.

Der Punkt ist aber: dezentrale Dienste funktionieren obwohl nicht nur kleine Datenmengen übertragen werden.
Natürlich haben größere Datenmengen einen Einfluss (und es gibt Menschen, die z.B. #pixelfed als 'schnarch-Langsam' bezeichnen)- aber das ist ein lösbares Problem, das System bricht nicht zusammen

@Genera1Klaus Das ist fein.
Ich bin noch auf der Suche nach etwas Material, wo das vielleicht ein wenig beschrieben wird um es weiterreichen zu können.