Eine britische Firma hat die Seite "Deutsche Rentnerauskunft" veröffentlicht – mit großer Ähnlichkeit zur echten Seite der Deutschen Rentenversicherung. Auf "rentnerauskunft.de" soll man zum Beispiel eine Rentenauskunft online beantragen können. Allerdings verlangt der Anbieter 29,99 Euro dafür. Bei der echten Rentenversicherung ist das kostenlos.
Auch für andere Anträge lauern ähnliche Fallen. Eine Liste findet ihr auf unserer Internetseite: https://www.verbraucherzentrale.nrw/node/33126
@verbraucherzentrale_nrw
Kann eine solch offensichtliche Abzocke nicht verboten und abgeschaltet werden?
Ist in Arbeit, dauert aber leider.
@verbraucherzentrale_nrw Könnt Ihr euch mit sowas direkt an #denic wenden, oder reagieren die nur nach Anordnung durch Strafverfolgungsbehörden?

@rebootdeluxe @verbraucherzentrale_nrw
Ich bin auch schon auf so etwas rein gefallen, was ich beim Amt kostenlos bekommen hätte.
War es der Kindergeldbescheid?
Ich kann mich nicht erinnern.

Zumal vorne geworben wurde mit, kommt sofort mit wenigen Klicks.
Nein, die Beantragung dauert genauso lange wie wenn das Amt es gemacht hätte.
🤐🤐🤐

Leider ist es auch nicht immer so eindeutig, wie in diesem Fall: Es gibt Anbieter solcher Services, die alles rechtlich korrekt umsetzen und bei denen man nicht so einfach wie bei "Rentenauskunft" sagen kann, dass kein wirksamer Vertrag zustande gekommen sei. Denn grundsätzlich ist es nicht verboten, für eine Dienstleistung Geld zu verlangen, die es woanders kostenlos gibt.
Bislang hat die Denic keine Domain aufgrund einer Meldung von uns gesperrt.
@verbraucherzentrale_nrw Seufz, das gibt es für soviele Dinge, zb auch fuer fluggastrechte … die sich nur dazwischebhängen
"Flugärger": Mit App kostenlos Entschädigung berechnen | Verbraucherzentrale NRW

Die Verbraucherzentralen sind der Ansicht, dass Fluggäste bei Flugärger kostengünstig und ohne viele Hindernisse zu ihrem Recht kommen sollten. Die Flugärger-App der Verbraucherzentrale NRW ist ein Selbsthilfe-Tool, um Ansprüche bequem und kostenlos zu berechnen und bei der Airline geltend zu machen

Verbraucherzentrale NRW

@Loria @verbraucherzentrale_nrw Das Problem bei Fluggastrechten ist, dass viele Airlines nicht antworten, erst recht nicht zahlen, wenn der Kunde selbst schreibt.

Empfehlung: Airline einmal anschreiben, Zahlungsaufforderung, Frist setzen von 2 Wochen - und ab zum Anwalt, wenn kein Geld kommt. Oft muss die Fluggesellschaft verklagt werden, um an Geld zu kommen. Die Anwaltskosten werden dann mit eingeklagt und idR dann auch von der Airline erstattet.

@better_tomorrow @verbraucherzentrale_nrw Wir hatten das Thema mit Air Serbia … und stiessen auch erst auf allerlei Betrügerseiten, bis wir den richtigen Einstieg gefunden haben. In unserem Fall haben sie sich nicht geziert …

@Loria @verbraucherzentrale_nrw Manchmal klappt es ja auch. Das System, wonach die Airlines die Zahlung verweigern, ist nicht nachvollziehbar.

Einfach über die Website der ausführenden Fluggesellschaft/ operating Airline die Kontaktdaten suchen und direkt kontaktieren. Die Fluggesellschaft kann man im Zweifel am internationalen Kürzel auf dem Ticket/ der Buchung erkennen

@better_tomorrow @Loria Man könnte dazu auch unsere (kostenlose) App benutzen, die Ansprüche prüft und ein Schreiben vorformuliert - allerdings ist auch das natürlich keine Garantie, dass die Airline reagiert. Die App sagt aber, wie es dann weiter geht (Schlichtungsstelle): https://www.verbraucherzentrale.nrw/flugaerger-app
"Flugärger": Mit App kostenlos Entschädigung berechnen | Verbraucherzentrale NRW

Die Verbraucherzentralen sind der Ansicht, dass Fluggäste bei Flugärger kostengünstig und ohne viele Hindernisse zu ihrem Recht kommen sollten. Die Flugärger-App der Verbraucherzentrale NRW ist ein Selbsthilfe-Tool, um Ansprüche bequem und kostenlos zu berechnen und bei der Airline geltend zu machen

Verbraucherzentrale NRW
@verbraucherzentrale_nrw Liegenschaftskatasterauskünfte könnte man ergänzen. Da gibt es shady Firmen, die gegen Geld aus Open Data sowas bauen, nur eben nicht als amtlichen Auszug.
Zumindest ab dem Moment doof, wo man wirklich ein amtliches Dokument benötigt.