Gut!
@md Hast du mal irgendwo komplett aufgeschrieben welche PV Geräte du hast?
Ich erkenne ein paar Geräte von Victron, welche Marke haben die weißen PV-Wechselrichter?
@steffen_heublein hab ich nicht aufgeschrieben.
In dem Bild siehst du eine 2x12,5 kWp Volleinspeiseanlage. Daneben eine 25 kWp Überschusseinspeiseanlage. Beide huawai. Dadrunter 4 x Pytes V.5 48V 5.1kWh Akkus. Darüber ein Victron Lynx Distributor. Daneben ein MPPT 48/100 mit 7kWp Modulen. Daneben ein MP II 6k5 und dann eine 48V Anlage mit Router, Switch und USB Ladegeräten, dann ein DC|DC und das 24V System für Smarthome.
@steffen_heublein Beim nächsten Mal würde ich ein MultiPlus II 4k5 kaufen. Das würde deutlich weniger Diskussionen mit dem Netzbetreiber geben bei einem einphasigen System wegen Schieflast.
Im Haus gibt es eine zusätzliche einphasige Verkabelung, an der Lampen Rollläden, Hebepumpe und so weiter hängen. Damit sollten essenzielle Funktionen auch bei Stromausfall funktionieren. Haben wir auf dem Dorf nicht ganz selten.
Danke!
Nach welchen Gesichtspunkten hast du die Pytes Akkus gewählt? Ich weiß das bei sowas gerne #Pylontech genommen wird und Frage mich ob es nennenswerte Unterschiede gibt.
Dein Akku versorgt nur 1-phasig, richtig? Brauchst du keine 3 phasige Versorgung (#Wallbox, #Wärmepumpe) oder was ist der Hintergrund?
(Ich überlege gerade welches System für mich das richtige ist und suche Erfahrungen :-) )
@steffen_heublein DC Seitig baut man ja praktisch immer einphasig. Pytes gilt vom BMS als ein bisschen moderner, aber vor allem passte es von der Größe für mich gut.
Es gibt Länder da ist alles einphasig (1P) Geht auch. Ich hab keine Verbraucher, die Ersatzstrom brauchen, also klappt für mich 1P. 3P ist halt dreimal so teuer und hat dreimal so viel StandBy Verluste also 90 statt 30 W in meiner Konfiguration.
@steffen_heublein Solange es dir nicht um Ersatzstrom geht, ist es völlig egal wie viel Phasen die Verbraucher haben. Also Auto laden funktioniert hier auch (mit max 22 kW).
Die deutsche Eigennheit Schieflastgrenze lässt viele zu 3P greifen.
Kein einziges Gerät darf über 4,7 kW auf einer Phase einspeisen und verbrauchen. Dh ich darf meinen 6,5 kW MP II nicht zum einspeisen benutzen. Manche Netzbetreiber lassen sich auf eine Softwarebegrenzung ein, andere nicht. Da wäre ein MP II 4k5 schlauer.
@steffen_heublein Wenn du hin gegen drei MP II am Start hast, darfst du beliebig viel Strom einspeisen - solange der Anschluss das hergibt.
Aber mit 3P hast du im Haus natürlich nicht dreimal so viel Energie zur Verfügung. Wenn zufällig auf Phase eins der Trockner der Toaster und der Föhn sind, geht ein MP II in Überlast, während die andern zwei sich langweilen.
Ich hab deswegen eine Phase im Haus sehr dick verdrahtet und alles relevante relevante dran. Wenn das Kind Elektromeister ist: easy
@steffen_heublein Also erste Frage: willst du über 4.7 kW Solar Energie einspeisen können? Dann brauchst du 3P.
Das hat aber nichts mit deinen Verbrauchern zu tun: wenn du auf L1 3 kW einspeist und auf L1, L2 und L3 jeweils ein kW verbrauchst, dann rechnet der Zähler "nix verbraucht". Wenn du also Stromkasten sparen willst geht das auch mit 1P.
Bei mir hängen hängen die großen huawei Wechselrichter mit 3P am Netz und dürfen jede Menge einspeisen.
@steffen_heublein Wenn Stromausfall ist, verliert alles bis zum MP II das Netz UND DIESE SEITE BLEIBT AUS! Wir können nicht einfach per Wechselrichter Strom ins Netz pumpen, denn der würde ja von unserem Haus auch zu den Nachbarn fließen.
D.h. trotz Akkus sitzt du im Dunkeln.
Das tolle was der MP II macht ist, er trennt die Verbindung vom Netz und versorgt die "Essential Loads" weiterhin mit 230 V aus den Batterien.
@steffen_heublein Und ich hab jetzt alle Lampen und Rollläden im Haus und so weiter daran angeschlossen. D.h. die funktionieren dann weiter mit Batterie Strom.
Und der MPPT kann über DC auch die Batterien laden, selbst wenn mehrere Tage Stromausfall ist.
Auto habe ich nicht bei Stromausfall zu den Laden. WP würde doch sehr schnell die Akkus leer saugen.
Und wenn man die WP (1P) braucht, dann scheint auch wenig Sonne. Und deswegen ist das nicht angeschlossen, wäre aber möglich.
@md Ah, danke für die ausführlichen Erläuterungen. Mein Bedenken bei den 3 Phasen war immer sie Schieflast, aber ich verstehe dich so, dass das innerhalb des Hauses kein Problem ist und nur der Netzbetreiber da stunk machen kann.
Wenn ich nicht einspeise (nach den aktuellen Plänen wird es da ja in Zukunft keine Vergütung mehr geben), genügt also eine Phase für die Versorgung des Hauses? Oder reicht das dann auch nur für eine Phase? So smart angeschlossen wie bei dir ist das hier leider nicht.