Der größere Teil der Unterschiede erklärt sich aus der Masse der physischen und psychosozialen Benachteiligungen, die das Leben in Armut mit sich bringt. Geldmangel ist per se Dauerstress, Ausschluss von vielen schönen und erholsamen Dingen, nur weil das Geld fehlt, weniger erholsame, beengte Wohnbedingungen mit mehr Lärm, Schadstoffen, schlechteren Arbeitsbedingungen mit mehr Unsicherheit, prekäre Beschäftigungen, Stress und auch viele Demütigungen.

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Gesundheitsforscher: Armut verkürzt die Lebenserwartung drastisch

Menschen, die von Armut betroffen sind, werden häufiger chronisch krank und sterben früher. Forscher Rolf Rosenbrock sieht die Gründe in psychischem Stress und der Ausgrenzung von Erholungsmöglichkeiten.

@why_not 10 Jahre beträgt der Unterschied bei der Lebenserwartung in meiner Heimatstadt in der Südwestpfalz mittlerweile zum Durchschnitt seit Weggang der einzigen Industrie, die jemals hier ansässig war. Und die Lösungen für die Strukturprobleme in der Region in den Köpfen der (Mit-)Menschen sind: Landstraße 4-spurig, die Natur nicht mit Windmühlen zu verschandeln oder das ewige "aber die vielen Migranten".

@Mark_Bonsai

Klar, denn die echten Probleme zu lösen haben sie keinen Bock, da würde ja das nötig gebrauchte Feindbild fehlen.