Weil ich oft zum Verhältnis von #Union und #Grüns gefragte werde, möchte ich (als progressive Grüne) mal versuchen zu femsplainen :

Durch die Brille des Rechts-Links-Spektrums/progressive versus konservativ ist nicht viel Gemeinsames zu sehen.

Aber die Überschneidungen zwischen „wir sind Bewahrer dessen, was uns hinterlassen wurde“ und „wir sind Treuhänder:innen dessen, was unsern Kindern bleiben soll“ ist nicht so klein, wie viele denken.

@AwetTesfaiesus Ich habe nur leider den Eindruck, dass eine unterschiedliche Definition und Auffassung darin besteht, was genau wir "bewahren" müssen.

In weiten Teile der Union scheint sich das auf (fossile) Wirtschaft zu beschränken.

Ich sehe vor allem eine extreme Diskrepanz in der Demagogie der Union auf Bundesebene und der Arbeit in den Kommunen. Ich frage mich wie lange eine Partei so etwas aushält.

@truls46 da ist sicher vieles dran.

Allerdings kann man einer konservativen Partei auch schwerlich vorwerfen, dass sie nicht progressiv genug ist.

@AwetTesfaiesus @truls46

"Sachzwängen" wie der laufenden Klimakatastrophe müsste (und könnte) auch die CDU etwas entgegensetzen. Das ist Anfang der 80er unter Umweltminister Töpfer mit dem Verbot von FCKW auch schon mal gelungen. Das Problem liegt doch eher in der aktuellen Führungsebene der CDU, die sind von einer Volkspartei der Mitte (bis auf wenige Ausnahmen) weit entfernt. Auf Bundesebene wär ne Koalition mit dem Personal schwierig. Aber hey, Fritzes 15 Min. Fame sind auch bald vorbei.