Die Stadt Bonn  bemüht sich an der benachbarten Grundschule in Holzlar wirklich, die Eltern-Taxi-Fahrer:innen davon abzuhalten, bis vor die Schule zu fahren und dann rückwärts den SUV quer über den Schulweg der anderen Kinder zu wenden. Nach einer Woche allerdings noch ohne viel Erfolg
@ulrichkelber Schilder (und Vorschriften) werden doch zu oft nur als kann-Vorschläge verstanden, aber leider nicht als verpflichtend einzuhaltende Regel. Ohne Poller / Schranke fahren die ungehemmt weiter rein.

@Macnutzer94 @ulrichkelber glaube auch, dass Schranken notwendig sein werden

schon wieder sind es die Autofahrer die uns Steuerzahler auf der Tasche liegen

@Macnutzer94 @ulrichkelber aber gibt's denn gar keine Erfahrungswerte welche Maßnahmen nachweislich funktionieren?

Vielleicht die Kinder belohnen wenn diese mindestens ... x Meter gehen, sodass diese eine Chance haben auf dir Eltern einzuwirken? Wobei sich dann womöglich die Blechlawine in selber Intensität x Meter verschoben entwickelt

@ulrichkelber Von der rechtlichen Seite dieser sehr eigenwilligen Kombination ganz abgesehen.....😭
@eingemaischt Naja. Das eine ist das Parkverbot, damit die Flächen dann für‘s Halten frei sind. Aber die Elterntaxi-Fahrer:innen halten lieber zehn Meter weiter direkt auf dem Schulweg. Manche schnauzen einen sogar an, wenn man sie darauf aufmerksam macht, wie sie die anderen Kinder gerade gefährden

@ulrichkelber Ich kenne die Diskussion nur zu gut. Hier vor der Schule stellte man dann auch einen Schilderwald auf - der dazu führt, dass niemand mehr mit den Zeiten und co durchblickt.

Mit dem Gewitter heute morgen haben wir (ganz ausnahmsweise, wirklich) auch einmal gebracht ;-)

@ulrichkelber @eingemaischt Als Begründung für das Bringen per Auto kommt dann ggf. die Gefährdung der eigenen Kinder durch den Autoverkehr ...
@ulrichkelber @eingemaischt BTW: Ich schätze, dass es nicht so einfach ist, da bauliche Maßnahmen vorzunehmen, die es verhindern, mit dem Auto da reinzufahren?
@ulrichkelber ich dachte immer, Grundschulen seien so nah, dass Kinder da zu Fuß hin gehen können.. 🤔
@ulrichkelber @ElaWild Das trifft aber meistens nur auf die Städte zu. Auf dem Land kann auch die Grundschule mehrere Kilometer entfernt sein. Eigentlich sollten da ja auch Schulbusse fahren, aber manche Eltern fahren die Kinder dann trotzdem.
@Schimmelreiter @ulrichkelber @ElaWild und das tun sie auch in der Stadt...
@ck2 @ulrichkelber @ElaWild @Schimmelreiter Genau. Wir mussten K3 in Berlin von der fußläufigen Schule mitten im Schuljahr wg massiven Mobbings durch 1 Lehrerin auf die Grundschule hinter dem Wald schicken. Auto: 9 Minuten, BVG: über eine Stunde, da kein Bus die Querverbindung fährt, sondern man erst kilometerweit in die falsche Richtung muss, umsteigt und in spitzem Winkel zurück.
Laufen: lt. Maps 1 Std, aber nicht mit kurzen Beinen.

@writingwoman @ck2 @ulrichkelber @Schimmelreiter dass es solche Ausnahmen gibt, ist klar. Blöde Umstände, tut mir leid fürs Kind.

Kann mir aber nicht vorstellen, dass solche Gründe zu Auto Horden führen

@ElaWild @writingwoman @ulrichkelber @Schimmelreiter Sehr großer Mist für eure Tochter, das mir leid! Es geht um die Eltern der Kinder, die fußläufig wohnen, die Eltern, die andere Kinder gefährden durch (teilweise extrem) rücksichtslose Manöver.

@ElaWild @ck2 @ulrichkelber @Schimmelreiter
Nee, solche Situationen kommen natürlich nicht ständig vor. Aber:

- so nah sind auch Berliner Grundschulen nicht immer

- berufstätige Mütter fahren direkt weiter zur Arbeit

- Mütter mit vielen Kindern müssen Kinder ggf. auf verschiedene Schulen / Kitas verteilen. Und kinderreiche Morgen führen zu Verzögerungen. #beentheredonethat

Aber das ist natürlich alles kein Grund, verkehrsgefährdend zu parken.

@ElaWild @ck2 @ulrichkelber @Schimmelreiter

Sorry, das gilt natürlich auch alles für Väter, Onkel, Tanten, Opas und Omas. Nicht nur Mütter.

@ElaWild Sehr viele Kinder kommen zum Glück auch zu Fuß. Mit Unterstützung der Stadtwerke hat die Grundschule im Ort auch ein Walking-Bus-System mit Haltestellen eingerichtet. Aber ich kenne auch Eltern, die ihre Kinder morgens 500m mit dem Auto zur Schule und selbst dann wieder nach Hause fahren …
@ulrichkelber @ElaWild Die kenne ich auch. Waren ein Quell stetig hohen Blutdrucks solange meine Töchter zur Grundschule gingen.
@ulrichkelber nach hiesigen Erfahrungen wird sowas auch nach Jahren noch ohne Erfolg sein. Andersrum riechen diese Zonen für manche sogar nach einer Einladung, Eltern-Taxi zu spielen. Bei uns sind die paar Parkplätze dafür dann von Frühkommern zugeparkt. Alle anderen halten auf dem Zebrastreifen, Bürgersteig, drehen auf Priuvatflächen etc. alles vorm Schultor. Keine Einsicht. Bei uns wurde wg. Elterntaxis ein anderes Schultor geschlossen, weil es für Fuß-Kinder nicht sicher zu erreichen war.
@ck2 Einer meiner Nachbarn steht an der gefährlichsten Morgen einfach in Warnjacke da, damit sich einige am Riemen reißen. Ein toller Einsatz
@ulrichkelber @ck2 wirklich ein toller Einsatz

@ulrichkelber
Laut Schild (eingeschränktes Haltverbot) darf man dort u.A. zum Ein- oder Aussteigen auf der Fahrbahn halten, und auch sonst bis zu 3 Minuten. Wie soll das Schild also Elterntaxis unterbinden?

Ob die Ausführung mit dem nicht standardisierten Schild so rechtlich haltbar ist kann man auch mal in Frage stellen.

#stvo #elterntaxi

Genau wegen dieser Mentalität halten sich die wenigsten daran. Wird es dann verboten (durch zB Poller), ist der Aufschrei wieder groß, daß in Deutschland alles per Verbot geregelt wird.
@jomo @ulrichkelber
@wolf_sasse
@ulrichkelber naja, nur an die Vernunft zu appellieren ist ja nett, aber dann bräuchte man das Schild gar nicht erst. Bauliche Maßnahmen und Bestrafung sind meiner Erfahrung nach leider das Einzige, was im Straßenverkehr hilft. Sollen sie doch aufschreien.
@jomo Das Schild ist an einer Fläche von Schrägparkplätzen angebracht
@ulrichkelber
Om Berg stand letzte Woche ein Polizist, das schien zu helfen.
Auch bei der Grundschule in Stieldorf steht am Fußgängerübergang häufig ein Polizist - ich bin mir sicher, dass es zur allgemeinen Disziplinierung beiträgt.
Ob es DIE Lösung ist, lasse ich mal dahinstehen.

@ulrichkelber Ist da ab Tag 1 Polizei/Ordnungsamt vor Ort und kassiert ab?

Komisch. Versteh gar nicht, warums nicht funktioniert...

Die meisten Eltern würden ihr Kind ins Klassenzimmer fahren, wenn es technisch möglich wäre.

@ulrichkelber

Diese Schilder müssten im Hof der Eltern aufgestellt werden.

Hier an der Realschule tagtäglich ein ähnliches Bild.

Und die Eltern fahren teils wie die gesenkten Säue -- Klar, die eigenen Kinder sitzen ja noch im Auto, denen kann ja nix passieren.

@ulrichkelber Als ich noch in der Bezirkspolitik aktiv war, habe ich von einer Schule gehört, dass sie Eltern aktiv verbieten mussten, die Kinder bis in das Klassenzimmer zu bringen.

Die Schule ist etwa 300 Meter von der nächsten U-Bahn-Haltestelle entfernt und liegt direkt an einer Fahrradstraße, die Teil einer Veloroute ist.

Trotzdem staut es sich da am Morgen, weil die Eltern ihre Kinder unbedingt mit dem Auto am Liebsten bis direkt in das Klassenzimmer fahren möchten.

@ulrichkelber

Eltern sind da teilweise nicht mehr lernfähig.

@ulrichkelber Funktioniert bei uns auch nach Jahren nicht, da wird lieber 50 m weiter erst der Gehweg und dann die Kreuzung zugeparkt. Die Kinder werden dann auch von den Eltern bis in die Schule gebracht. Man sieht ja jeden Tag, wie gefährlich und unübersichtlich das zwischen den ganzen Autos ist. 🤡
@ulrichkelber naja, es ist ja auch nur ein Parkverbot- und kein Halteverbotsschild.
@ulrichkelber krähenfüße auslegen?
@ulrichkelber mein Kind zuerst, die anderen sind egal, bis..
@ulrichkelber leider ein verbreitetes Problem
@ulrichkelber Vor unserer Schule haben die meisten Eltern direkt vor dem Schultor im absoluten Halteverbot geparkt und sind z. T. über den Bürgersteig gefahren und haben Kinder gefährdet. Jetzt stehen da Poller, aber die Eltern gehen trotzdem nicht einen Zentimeter mehr als sie müssen. Mein Mann ist dagegen sogar mit Muskelfaserriss mehrere Minuten mit der Kleinen zur Schule gelaufen, und auch ich fahre eben so weit, bis ich einen legalen Parkplatz finde. Was ist so schlimm daran?
@writingwoman Die Kinder lernen so nicht den Schulweg selber zu bewältigen. Auch der Weg ist ein wichtiger sozialer Raum – und Rad fahren lernen sollten sie auch. @ulrichkelber

@Trojaner
Ja, aber auch mit dem Rad hätte es mindestens 20 Minuten gedauert. Und ich sehe täglich, was Grundschulkinder auf Fahrrädern anstellen. Meine habe ich irgendwann fahren lassen, aber es hat sich sehr viel geändert in den letzten 20 Jahren. Die Kindern brettern ohne zu gucken auf die Straße, etc. Konnte mehrfach nur knapp einen Unfall vermeiden.

& die Enkelin hat auch immer noch eine zusätzliche Bedrohung, die das alleine unterwegs sein leider noch viel riskanter macht.

@ulrichkelber

@writingwoman

Damit dieses "Brettern" nicht stattfindet, sind die Eltern gefragt. Wir haben beide Kinder schon in der Kita mit dem Fahrrad gebracht. Die fahren auch heute ganz selbstverständlich mit dem Rad - auch wenn es regnet.

Die Kinder, die immer mit dem Auto gebracht werden, lernen es aber auch nicht.
@Trojaner @ulrichkelber

@filmfacts

Das sind doch aber gerade die Kinder, die schon ewig mit dem Rad zur Schule fahren, und sich für die Überkrassen halten.

Die, die mit dem Auto gebracht werden, fahren ja nicht mit dem Rad. Ich dachte, das wäre klar.

@Trojaner @ulrichkelber

@writingwoman
Erlebe ich anders. Kinder die von klein auf von den Eltern auf dem Rad begleitet werden, sind zumeist entspannter. "Krass" erlebe ich eher Kinder, bei denen die Eltern kein Fahrrad fahren. Woher sollen die Kinder es dann auch wissen ...

@Trojaner @ulrichkelber

@writingwoman Mensch kann und darf die Kinder nicht zur Unselbstständigkeit erziehen. Es ist der falsche Weg, die Kinder von den Autos fern zu halten. Wir müssen die Autos von den Kindern fern halten! Jedes Auto in Schulnähe verdichtet den Autoverkehr, und macht ihn für Kinder gefährlich. Elterntaxis nehmen keine Rücksicht auf andere Kinder. Ich sehe das tägliche Chaos hier im schulreichen Viertel, in dem viele Kinder mit Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Die schützt keine Oma – im Gegenteil.
@ulrichkelber hier in der Nähe ist zu den Zeiten die Zufahrt komplett gesperrt. Jetzt nerven elterntaxis paar Ecken weiter.
Autos raus aus der Stadt!
@ulrichkelber Ich bin mehrfach einfach die Strecke mit meiner Tochter schon vor deren Einschulung mit dem Rad abgefahren und habe ihr alles erklärt. Wie und wo sie fahren muss und darf. Punkt. Und im Winter bei ganz schlechten Wegverhältissen ist sie die Strecke zu Fuß gegangen, denn sie besaß gutes Schuhwerk. Sie wusste aber auch, das Papa oder Mama sie nicht zur Schule bringen.
Sie hat nie einen Unfall gehabt.