Weil ich oft zum Verhältnis von #Union und #Grüns gefragte werde, möchte ich (als progressive Grüne) mal versuchen zu femsplainen :

Durch die Brille des Rechts-Links-Spektrums/progressive versus konservativ ist nicht viel Gemeinsames zu sehen.

Aber die Überschneidungen zwischen „wir sind Bewahrer dessen, was uns hinterlassen wurde“ und „wir sind Treuhänder:innen dessen, was unsern Kindern bleiben soll“ ist nicht so klein, wie viele denken.

Oft hört man bei #Grüns auch die Aussage:

„Die Zusammenarbeit mit Sozialdemokraten gelingt auf der Sachebene und scheitert am Personal; bei der Zusammenarbeit mit der Union ist es umgekehrt.“

Ich bin mir persönlich nicht sicher, ob ich das so mitgehen würde, aber es könnte eine Erklärung sein, warum S-H eher gut läuft und die Ampel unter Scholz ein Trainwreck war.

@Awet Tesfaiesus, MdB für scholz waren die grünen der wahre gegner. die spd war heilfroh, dass die fpd die aufgabe übernommen hatte, der politik der grünen steine in den weg zu legen. da fiel die animosität nicht so auf und sie konnten sich unbeteiligt geben. ich vermute, das ist bei der spd auch heute noch so.
@jabgoe2089 das würde ich unterschreiben. Von Angstbeißerei war die Rede
@AwetTesfaiesus @jabgoe2089 So hat sich das auch angefühlt von außen – es war pure Machtpolitik innerhalb der Koalition und null gemeinsames Regierungsprojekt von sowohl SPD und vor allem FDP. Vertane Chance für beide Parteien, eine positive Erzählung ihrer selbst zu präsentieren.