Solche menschenverachtenden Kommentare…
Personen, die Spaß daran haben und es als lustig empfinden, wenn ein Mensch auf der Straße getötet wird, sollten keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.
Dieser Satz mag hart klingen. Aber vielleicht ist genau das notwendig. Denn was ich – und viele andere – immer öfter sehen, ist eine erschreckende Abstumpfung. Unter Nachrichten über Gewalt, Unfälle oder Tod sammeln sich Kommentare voller Spott, Häme oder Gleichgültigkeit. Menschenleben werden zu Unterhaltung. Leid wird zum Meme.
Doch jede dieser Meldungen handelt von einem Menschen.
Von einem Leben.
Von jemandem, der Familie hatte, Freunde, Hoffnungen, Pläne.
Wenn ich anfange, darüber zu lachen, verliere ich etwas Grundlegendes: meine Menschlichkeit.
Eine Gesellschaft definiert sich nicht nur durch Gesetze, Wirtschaft oder Technologie. Sie definiert sich durch Mitgefühl. Durch die Fähigkeit, innezuhalten, wenn etwas Schreckliches passiert – und nicht zu applaudieren.
Menschlichkeit beginnt im Kleinen.
Im Gespräch mit Nachbarn.
Im Umgang miteinander im Alltag.
Und auch in den Kommentaren im Internet.
Niemand verlangt, dass wir immer einer Meinung sind. Kritik gehört zu einer freien Gesellschaft. Aber es gibt eine Grenze: dort, wo wir das Leben anderer Menschen entwerten.
Ich möchte klar sagen:
Das ist nicht lustig.
Das ist nicht normal.
Und das ist nicht die Gesellschaft, in der ich leben möchte.
Mehr Menschlichkeit beginnt bei jedem von uns – in unseren Worten, in unseren Reaktionen und darin, was wir akzeptieren und was nicht.
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#gedanken zum Anlass der Gewalttat gestern in Linz und den Kommentaren dazu auf den diversen Plattformen