Guten Abend, ich habe schon wieder eine Frage rund ums #Lesen und zwar: Bevorzugt ihr unterschiedlich lange Kapitel in Büchern oder sollen sie idealerweise alle ungefähr gleich lang sein? (Zur Präferenz von langen oder kurzen Kapiteln frage ich mal separat ;))

Zusatzfrage an Autor:innen: Achtet ihr darauf, dass Kapitel alle ungefähr gleich lang sind, oder nicht? Ich bin gespannt. #bookWyrm #bookstodon

Gern unterschiedlich: mal kurz, mal lang
26.4%
Gern immer ungefähr gleich lang
24.5%
Ist mir egal
49.1%
Poll ended at .
Danke allen, die mitgemacht haben! :D
Das Ergebnis ist ja eindeutig 🥰. Da kann ich schonmal sagen: #tangoundtod wird lange und kurze Kapitel haben 💪.
@Phantastopia
😊 Das freut mich.
Knapper Sieg! 😁

@Phantastopia Beim Lesen von Romanen mag ich es, wenn die Kapitel immer etwa gleich lang sind.

Ich selber schreibe Fach- und Sachbücher. Hier mag ich es, wenn die Kapitel unterschiedlich lang sind.

@albinmeyer Interessanter Punkt! Beim Sachbuch hat man ds eventuell auch weniger Einfluss. Romane sind ja doch konstruiert, wobei es mir nicht immer gelingt mit der homogenen Wortzahl.

@Phantastopia Ja, bei Fach- und Sachbüchern sollte man Kapitel nicht künstlich verlängern. Es reicht, wenn die Inhalte gut verständlich wiedergegeben wurden.

Und ja, bei Romanen hingegen ist viel Spielraum vorhanden. Allerdings mag ich Romane nicht, bei denen ich das Gefühl habe, einzelne Abschnitte wurden künstlich in die Länge gezogen. Das führt dann zur Langweile beim Lesen.

@albinmeyer Das sollte selbstverständlich sein ☺.
@Phantastopia da habe ich mir noch nie richtige Gedanken drüber gemacht.
Würde aber aus dem Bauch raus sagen, unterschiedlich. Da man damit ja auch spielen kann und "Erwartungen" brechen kann
@crossgolf_rebel Ja, das stimmt. Ich will das auch nicht überbewerten. Es ist nur so ein Thema, das mir gerade beim letzten Feinschliff kam.
@Phantastopia ich kann beides verstehen.
Die Bücher die ich momentan lese, haben echt lange Kapitel und ich habe mir da nie Gedanken gemacht, ob die Gleichlang sind
@Phantastopia Ich achte weder beim Lesen noch Schreiben drauf. Es muss thematisch zusammenhängen, das ist für mich die Hauptsache. 😁
@ascira Interessant. Ich achte schon drauf.
@Phantastopia
Ja, ich achte drauf dass die Kapitel ungefähr gleich lang sind. Ich finde, das gibt dem Buch Struktur.
@QuinnAlexis Ja, geht mir auch so. Aber es gibt Ausschläge nach unten und oben, die sich nicht immer vermeiden lassen.

@Phantastopia

Ja klar, mache ich auch so. Inhalt geht vor.

@Phantastopia
Für mich orientiert sich die Länge eines Kapitels an seinem Inhalt. Den muß es gut darstellen, ob auf 5 Seiten oder 20.
Pratchett hat eigentlich nie überhaupt Kapitel, auch das geht. Und ich glaube, das kürzeste Kapitel, das ich je gelesen habe, enthielt einen einzigen Satz.
@Sascha_Raubal Auch sowas finde ich total spannend! Ja, es gibt viele Formen. Es geht ja auch nicht um richtig oder falsch, es ist eine reine Geschmacksfrage.
@Phantastopia Für mich ist die Länge eines Kapitels ein eigenes Stilmittel in manchen Fällen. Hängt natürlich vom Thema und den Perspektiven ab, aber es gab ein paar Bücher, in denen bestimmte Personen z.B. immer kürzere Kapitel hatten als andere. Und manchmal kann ein kurzes Kapitel auch einen Bruch in die Geschichte reinbringen, z.B. wenn eine größtere Wendung nur kurz beschrieben wird und die Auseinandersetzung damit dann wieder viel länger dauert. Ich finde das macht auch Geschichten weniger vorhersehbar. Wenn man immer die gleiche Länge erwartet, dann sind manchmal Spannungsbögen vorhersehbar, weil man 20 Seiten erwartet und dann Seite 3 sicher nicht das Ende ist. Solche Erwartungen sind manchmal sehr amüsant zu enttäuschen.
@deepbluev7 Das ist ein interessanter Gedanke dazu, vielen Dank! 🥰

@Phantastopia
Da hab ich beim Lesen noch nie drauf geachtet. Also, ob mich das stört.

Beim Schreiben entsteht die Kapitellänge von allein. Was erzählt werden will, wird erzählt. Manchmal in aller Kürze, auch aus dramaturgischen Gründen.

@sofasophia Ja, das stimmt. Aber manchmal teile ich dann auch Kapitel. Ich hatte mal ein Rückblick-Kapitel mit 5000+ Wörtern, das ich dann geteilt habe. Also da ist schon viel Gepuzzel manchmal.
@Phantastopia Stimmt. Aufteilen kann der Geschichte helfen.
@Phantastopia Kapitel sind für mich Themenbereiche. Die länge wird durch das bestimmt was du im Themenbereich erzählen willst. Ich würde wohl nicht mal mitbekommen ob die Kapitel eines Buches sich groß von der länge unterscheiden.
@malison Das ist auch ne schöne Definition 🥰.

@Phantastopia Ich lese ziemlich viel -> https://bookwyrm.social/user/Malison/

Kapitel sind in Fachbüchern wichtig für mich zur Orientierung in der Belletristik eigentlich nur zur Strukturierung. Andere sehen das sicher anders 😉

BookWyrm

None

@Phantastopia die länge von kapiteln ist mir wirklich egal, solange die Handlung nicht ewig vor sich hin dümpelt.
@kephalos Da sind wir uns einig 😄
@Phantastopia mir fallen Kapitelwechsel primär auf, wenn damit der Erzählstrang wechselt. Da ich oft einen Lieblings-Erzählstrang habe, stört mich primär, wenn der andere kommt und quasi meinen Haupt-Lesefluss unterbricht. Wenn nicht in einen anderen Strang gewechselt wird, sind mir Kapitelunterteilungen egal. Ausnahmen bestätigen die Regel. Im letzten Buch, das ich gelesen habe, hat mich zB der Wechsel zwischen den Erzählsträngen nicht gestört, weil es gut gemacht war und zusammengepasst hat.
@PhDuck Ja, das ist wahrscheinlich ähnlich wie mit Rückblicks-Kapiteln. Kenne ich auch. Aber aus Schreibsicht kann ich sagen: Wir machen das nicht, um Lesende zu ärgern 🤭
@Phantastopia :D das wollte ich auch nicht unterstellen ;)