In der letzten Zeit häufen sich die absolut unschönen Zugfahrten leider außergewöhnlich.

Letzte Woche meinen heftigsten Dienst ever gehabt, heute spontan beide Ferngleise von Deutz nach Mülheim dicht, alles muss aufs Gz-Gleis.

Dann noch eine Streckensperrung bei Langenfeld, hier eine Überholung, da eine Überholung, +50 in Hamm.

Ach ja: habe ich erzählt, dass ich den Zug von Aachen aus komplett gefahren habe, ihn gleich wieder wenden und nach Köln zurück eiern durfte? Bin damit quasi 5,5 Stunden ohne Pause gefahren.

Zum guten Abschluss stürmen Fußballfans den Zug in Leverkusen Mitte. Jetzt ein knackiger 11,5 Stunden-Übergang auf morgen, geilomat.

Warum muss auch immer alles gleichzeitig passieren?

okay, die schönen Sachen erwähne ich jetzt auch noch, ist ja nicht alles negativ:

• Es wurde sich mehrfach für meine Ansagen bedankt („Sie haben da echt die Stimmung gehalten, danke!“)

• Brownies geschenkt bekommen

• Mit der Leitstelle vereinbart, dass ich die Bereitschaft morgen später antreten darf, da die zu übernehmende Leistung schon feststeht und erst drei Stunden nach ursprünglichem Schichtbeginn ist -> Bereitschaft drei Stunden nach hinten geschoben -> ausschlafen, erholen :3

@tonfolge finds toll dass du hier beide seiten zeigst! „auskotzen“ ist super wichtig aber gleichzeitig iwie im blick zu behalten wieso man das tut ist auch voll schön